Zölibatär lebende Berühmtheiten

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Dieser Artikel listet berühmte Personen der Geschichte und des heutigen Zeitgeschehens auf, welche das Schicksal eines ABs teilen oder geteilt haben, oder bei denen eine begründete Vermutung besteht. Die Richtigkeit der Informationen kann bei dieser Erscheinung, das vor der Öffentlichkeit verborgen wurde und wird, nicht gewährleistet werden. Möglicherweise ist die Erscheinung durch Asexualität oder Homosexualität begründet. Oft ist auch nicht klar, ob die Person freiwillig ohne Beziehungen lebt oder lebte. Die Leserin und der Leser möge dies berücksichtigen.

Richtlinien zur Artikelpflege[Bearbeiten]

Die Listen sind alphabetisch nach dem Nachnamen sortiert. Zu jedem Eintrag wird kurz erläutert, um wen es sich handelt. Es folgt eine Begründung des Eintrags, z.B. kann auf Biografien verwiesen werden. Mutmaßungen sind nicht erlaubt, Sorgfalt ist hier Pflicht.

Personen, die keine historische Bedeutung haben oder nicht dem öffentlichen Leben angehören, dürfen hier nicht aufgelistet werden. Für Belange nahe der Gegenwart bitte den gesunden Menschenverstand walten lassen und im Zweifelsfall lieber die Vorsicht obsiegen lassen.

Reale Personen[Bearbeiten]

Hans Christian Andersen[Bearbeiten]

Lebte von 1805 bis 1875, dänischer Dichter und Schriftsteller. Er war nur einmal einer Frau in Liebe zugewandt. Er lernte zwar noch mehr Frau kennen, hatte aber keine tiefergehende Beziehung zu ihnen. So heiratete er auch nie. Eine mögliche Homosexualität Andersens wird in der Wissenschaft kontrovers diskutiert.

Susan Boyle[Bearbeiten]

Geboren 1961, schottische Sängerin. Sie wurde im Jahre 2009 bekannt durch ihren Auftritt in der englischen Casting Show Britain's Got Talent, wo sie „I Dreamed a Dream“ von Les Misérables sang und damit die Zuschauer mit ihren ausgezeichneten Gesangs­qualitäten überraschte. Sie ist durch einen Sauerstoffmangel bei der Geburt leicht lernbehindert und äußerlich unattraktiv und wurde in der Schule gemobbt. Sie hat keine qualifizierte Ausbildung und ist arbeitslos. Als Ausgleich hat sie ihr Leben lang gesungen. Sie war nie verheiratet und es wurde geschrieben, sie sei nie geküsst worden.

Charles Lutwidge Dodgson[Bearbeiten]

Besser bekannt unter seinem Pseudonym Lewis Carroll. Er lebte von 1832 bis 1898 und war britischer Schriftsteller, Mathematiker und Fotograf. Sein bekanntestes Werk ist „Alice im Wunderland“. Er war schrullig und rätselhaft, er blieb zeitlebens unverheiratet und hatte keine Kinder.

Dodgson fühlte sich erotisch sehr stark von kleinen Mädchen angezogen. Er verbrachte viel Zeit mit ihnen, mit Erlaubnis ihrer Eltern machte er sogar von einigen Nacktfotos. Bei alledem hielt er sich aber sehr zurück und überschritt nie die Anstandsgrenzen. Seine erotische Vorliebe lebte er nie aus. Dodgsons Verhalten wurde zu seine Lebzeiten als „unschuldig-kurios wohlwollend“ zur Kenntnis genommen, seine Fotos galten damals als rein und rührend sentimental. Dennoch bleibt der Schatten der Pädophilie.

Franz Kafka[Bearbeiten]

Lebte von 1883 bis 1924 und war deutschsprachiger Jurist und Schriftsteller. Kafka war zeitlebens Junggeselle.

Heirat und Kinder waren ihm durchaus wichtig, allerdings standen ihm seine Näheangst und seine sexuellen Ängste im Wege. Er wünschte zwar die Gemeinschaft, fürchtete aber seine - von ihm selbst als schwach empfundene - Persönlichkeit aufgeben zu müssen. Als Folge versuchte er den Kontakt über intensive Briefwechsel herzustellen und zu halten, um so gleichzeitig auf Distanz bleiben zu können. Erst nach mehren Verlobungen und brieflichen Beziehungen konnte er sich bei seiner letzten Liebe einige Monate vor seinem Tod von diesem Muster lösen.

Immanuel Kant[Bearbeiten]

Lebte von 1724 bis 1804, deutscher Philosoph. Kant war den Frauen nicht abgeneigt, hatte ein freundliches Verhältnisses zu ihnen und war durchaus charmant. Seine Freundschaften zu Frauen zeigten sogar Flirtelemente. Durch sein zögerliches Verhalten kam es aber weder zu einer Beziehung noch zu intimen Kontakten zu einer Frau. Sein Verhältnis zu Männern ist nicht überliefert.

Michael Moore[Bearbeiten]

Geboren 1954, US-amerikanischer Publizist und Dokumentarfilmer. Moore schreibt in seinem Buch „Volle Deckung, Mr. Bush“, Kapitel „Wie man mit seinem konservativen Schwager redet“:

Es ist wirklich keine gute Idee, Sex zu haben, bevor man 18 ist. Schon gut, vielleicht bin ich auch nur neidisch, weil ich bis 32 warten mußte. …
  • Volle Deckung, Mr. Bush. Michael Moore, Piper (2003), ISBN 3-492-04614-2

Sir Isaac Newton[Bearbeiten]

Der englische Physiker, Mathematiker und Astronom lebte von 1643 bis 1727. Newton lebte sehr einsam und war niemals verheiratet. So genial er als Wissenschaftler war, so unangenehm galt er als Mensch. Er ordnete alles seinen Forschungen unter, und wahrscheinlich hatte er nie im Sinn, eine Familie zu gründen. Ungewiss ist, ob er je eine Beziehung zu einer Frau hatte. Jedenfalls lebte er fast immer in häuslicher Gemeinschaft mit Männern.

Anthony Perkins[Bearbeiten]

Lebte von 1932 von 1992, US-amerikanischer Schauspieler.

Die Biographie „Split Image: The Life of Anthony Perkins“ von Charles Winecoff spricht von einer Homosexualität des Schauspielers. Perkins soll selbst erklärt haben, bis Ende seiner Dreißigerjahre homosexuell gewesen zu sein. Allerdings heiratete Perkins mit 41, aus der Ehe gingen zwei Söhne hervor. In einem Interview anlässlich seines sechzigsten Geburtstags gab er zu, er habe erst ein Jahr vor seiner Heirat seine Unschuld verloren. Hierzu meinte er:

Wäre mir das früher passiert, hätte ich mir neun Jahre beim Psychiater sparen können.

Arthur Schopenhauer[Bearbeiten]

Lebte von 1788 bis 1860, deutscher Philosoph. Schopenhauer hatte ein schwieriges Verhältnis zu Frauen. Er blieb denn auch zeitlebens ohne Partnerin.

Nikola Tesla[Bearbeiten]

Serbischstämmiger Elektroingenieur, lebte von 1856 bis 1943.

Tesla wirkte von Kindesbeinen an seltsam auf seine Umwelt. Er war ein hochsensibler Mann und litt unter Phobien. Trotzdem war der großgewachsene Mann mit seiner geheimnisvollen Ausstrahlung bei Frauen beliebt. Jedoch blieb er Einzelgänger und wies alle Avancen zurück. Er fühlte sich zwar manchmal einsam, aber noch nie sei eine große Erfindung von Ehemännern oder Familienvätern gemacht worden, so Tesla.

Linus Torvalds[Bearbeiten]

Geboren 1971 in Finnland, Computerprogrammierer und Erfinder des Betriebssystems Linux.

Torvalds beschreibt in seiner Autobiografie mehrfach und auf humoristische Weise, wie seine Mutter sich Sorgen um seinen Umgang mit Frauen und die Fortpflanzung der Familie gemacht habe. Torvalds hat im Alter von 23 Jahren seine Frau in einem Computerkurs kennengelernt, wo er Kursleiter und sie Teilnehmerin war, und hat mit ihr 2 Kinder. Obwohl Torvalds als Computerexperte zu den Risikogruppen gehört, hat er seine Frau doch relativ früh getroffen.

  • Just for Fun: Wie ein Freak die Computerwelt revolutionierte. Die Biographie des Linux-Erfinders. Linus Torvalds, Dtv (Tb.), ISBN 3-4233-6299-5

Fritz Zorn[Bearbeiten]

Lebte von 1944 bis 1976, richtiger Name „Fritz Angst“, Schweizer Gymnasiallehrer.

Zorn wuchs in einer reichen großbürgerlichen Familie an der Züricher „Goldküste“ auf. Seine strenge soziale Umwelt bewirkte, daß er als Erwachsener völlig unfähig war, das Leben zu genießen und eine Liebesbeziehung zu einer Frau aufzubauen. Er begann eine Therapie und schrieb einen autobiografisch gefärbtes Buch über den pathologischen Einfluß des Bürgertums auf ihn. Kurz darauf starb er an Krebs, ohne jemals Liebe und Sex erlebt zu haben.

  • Mars. Fritz Zorn, Fischer (Tb.), Frankfurt, ISBN 3-5962-2202-8
  • Wikipedia: Fritz Zorn

Fiktive Personen[Bearbeiten]

Forrest Gump[Bearbeiten]

Filmfigur aus dem gleichnamigen Film. Seine einzige, lebenslange Liebe, mit der er aber nicht richtig zusammenkommt, heißt Jennifer „Jenny“ Curran.

Seymour Skinner[Bearbeiten]

Figur aus der Zeichentrickserie „Die Simpsons“, Rektor an der „Springfield Elementary School“. Er war bis zu seinem 44 Lebensjahr Jungmann, bevor er mit der Lehrerin Edna Krabappel in flagranti in einer Besenkammer der Schule erwischt wurde. Allerdings sind die Ereignisse nicht eindeutig, am Ende der entsprechenden Episode gibt sich Skinner jedenfalls als Jungmann zu erkennen. Geschehen in der Folge „Wenn der Rektor mit der Lehrerin…“ (Produktionscode 4F09).

Morris „Moe“ Szyslak[Bearbeiten]

Ist ein Barkeeper in der Zeichentrickserie „Die Simpsons“. In seiner Bar sind nie Frauen zu sehen. Hinter der Tür mit der Aufschrift „Frauen­toilette“ befindet sich dort ein Büro.

Irrtümer[Bearbeiten]

Nicht selten wird Personen fälschlicherweise freiwillige Jungfräulichkeit oder Beziehungs­losigkeit nachgesagt. Das kann an Gerüchte- und Legenden­bildung liegen, wird aber als Ente auch von den Betroffenen selbst als Werbetrick in die Welt gesetzt. Die „unaussprechliche Liebe“ von bisexuell oder homosexuell orientierten Personen ist in den meisten Kulturen aus den Biografien getilgt und wird oft sogar als „üble Nachrede“ von den Hinterbliebenen betritten.


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