Tradthot

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Eine Tradthot[1] ist die verwestlichte Version der Kopftuchschlampe; also einem Weib, das typischerweise einer christliche Konfession anhängt, aber es gibt sie auch in einer säkularen rechts­gerichteten Variante (vor allem außerhalb der Vereinigten Staaten), und vorgibt, traditionell, anti­feministisch, familien­orientiert und religiös gläubig zu sein, aber in Wirklichkeit ist dem nicht so.

Gemeinsame Merkmale[Bearbeiten]

  • Weiß, obwohl es auch nicht-weiße Tradthots gibt.
  • Sie behauptet, an „traditionelle Familienwerte“ zu glauben, ist aber unverheiratet und daher wahrscheinlich noch Mitte zwanzig oder älter und reitet noch immer auf dem Schwänzekarussell.
  • Trägt Sonnenhüte, Kleider mit Blumendruck oder reinweiße Kleider, Sandalen und ähnliche Kleidungs­stücke, in dem Versuch, im Vergleich zu anderen Frauen „bescheidener“ oder „traditioneller“ zu wirken. Legt heimlich weiterhin häufig Dekolleté, Rundungen usw. frei, vermutlich, um die Aufmerksamkeit der Männer zu erregen.
  • Sie gibt zu, „in Sünde gefallen“ zu sein oder in ihrer Vergangenheit Gelegenheits­sex und andere Formen hedonistischer Aus­schweifungen betrieben zu haben (z.B. Drogen­konsum), behauptet aber, in Christus erlöst worden zu sein[2], oder, unter säkularen Tradthots, „rotgepillt“ geworden zu sein, und als solche ist sie bereit, „weiterzumachen“ und einen traditionalistischen/christlichen Ehemann zu finden (was unter christlichen Tradthots besonders häufig vorkommt).
  • Macht häufig Gebrauch von Plattformen der Sozialen Medien (obwohl sie behauptet, bescheiden und traditionell zu sein) und hat eine große Anhängerschaft durstiger Beta-Männer, die sie vor männlichen Kritikern verteidigen und ihr Einkommen durch Spenden auf ihr Patreon-Konto usw. sichern.
  • Sie nähert sich „Der Wand“ und versucht vermutlich, sich als „Qualitätsfrau“ neu zu erfinden, in der Hoffnung, sich einen stabilen, einigermaßen gut aussehenden Beta-Versorger zu sichern, bevor ihr Aussehen rasch zu verblassen beginnt. Aufgrund zunehmender männlicher sexueller Benachteiligung und damit einhergehender niedrigerer Standards könnte dies jedoch als Grund für Frauen, um eine solche Strategie einzuschlagen, zurückgehen. Mit den Worten einer Tradthots: „Ich hatte mein ganzes Leben lang Beziehungen falsch angepackt. Ich war bereit, alles auf meine Weise zu machen, und es ist nie gut ausgegangen. Ich war bereit, einen Herzschmerz nach dem anderen zu erleiden … Ich ging mit einem Zuhälter aus. Ich ging mit Leuten aus, die diese ‚bösen Jungs‘ waren.“[3]

Antinomismus[4][Bearbeiten]

Christliche Tradthots appellieren oft an den Antinomismus, um ihre klaren Verstöße gegen biblische Lehren zu rechtfertigen. Antinomismus wurde ursprünglich als die Idee definiert, dass Christen die moralischen Lehren des Alten Testaments ablehnen und dennoch vor der Verdammnis gerettet werden könnten, was historisch häufig verschiedenen gnostischen Sekten zugeschrieben wurde.

In dem Sinne, wie Tradthots das Konzept verwenden, spiegelt es eine extreme Version (oder Verzerrung, beispielsweise „Wir werden allein durch den Glauben gerechtfertigt, aber nicht durch einen Glauben, der allein ist“) des protestantischen Glaubens wider, dass Glaube und nicht Werke zur Erlösung führen (Sola fide).

Protestantische Schlampen glauben oft, dass sie, nur weil sie durch den Glauben gerechtfertigt sind, unmoralische Handlungen begehen können und keiner moralischen Beschränkung unterworfen sind. Solange sie betteen und weiter glaubten, würden ihnen ihre unmoralischen Handlungen vergeben und sie würden gerettet.

Traditioneller Drehpunkt oder Epiphanie-Phase[Bearbeiten]

Von einigen in der Mannosphäre[5][6] und anderswo[7] wird häufig behauptet, dass die Tradthots in ihren angeblich sozial konservativen/religiösen Überzeugungen nicht ehrlich seien. Sie argumentieren, dass die Tradthots versuchen, eine zunehmende Welle rechter politischer Gefühle für ihren eigenen finanziellen Gewinn oder sozialen Aufstieg zu kapern. Es wird auch behauptet, dass sie einen „traditionellen Angelpunkt“ versuchen, um sich selbst als keusche, verantwortungs­bewusste Frauen zu neu zu erfinden, in der Hoffnung, sich einen qualitativ hoch­wertigeren Beta-Versorger zu sichern, als sie ihn bekommen könnten, wenn sie nicht eine solch trügerische Selbst­darstellung annehmen würden. Sie argumentieren[8], dass, wenn die Frauen tatsächlich Traditionalistinnen wären, sie damit beschäftigt wären, „die Klappe zu halten und Babys zu machen“, anstatt unzählige YouTube-Videos, Tweets usw. zu drehen und sich an politischen Diskussionen zu beteiligen. Sie argumentieren, dass diese Frauen nur verkleidete Feministinnen seien, die versuchen, sich selbst als „rot gepillt“ (im rechten Sinne des Wortes) darzustellen, um Segen aus glücklosen, sexuell frustrierten Beta-Männchen zu erlangen.

TradThot für traditionelles THOT (Acyronym für „That Ho Over There“, Deutsch: „Die Hure da drüben“). TradThot ist ein Begriff, den Roosh V. im Dezember 2017 prägte, um aufmerksamkeits­suchende Weiber in sozialen Medien zu beschreiben, die sich als „traditionalistische Konservative“ vermarkten, um die Aufmerksamkeit geiler, rechter Keller­bewohner zu gewinnen.[10] Beispiele für TradThots sind Lauren Southern, Brittany Pettibone, Rebecca Hargraves, June LaPorta, Ashton Whitty und Tara McCarthy.[11] Nicht lange nachdem sich die Mannosphäre gegen die Plage der TradThot-Versuchung erhoben hatte, begannen sie sich über ihren schlechten Zuspruch zu beschweren.
Tradthot ist eine alleinstehendes weißes Weib, das behauptet, traditionelle Werte zu unterstützen, um Geld und Orbiter zu gewinnen. In der Regel werden sie in den sozialen Medien Argumente über traditionelle Weiblichkeit und Ehe vorbringen, dann aber nicht mit dem Ziel, sich niederzulassen und Kinder zu bekommen.
Der Vorwurf an die „E-Tradthots“ lautete nun aber, dass in ihren Videos die Atmosphäre eines Stelldicheins verkauft werde. Ihr Geschäfts­modell beruhe darauf, eine virtuelle Ersatz­freundin zu sein, die wunderbarerweise auch noch die eigene politische Überzeugung teilt. Die Art Männer, die von so etwas angezogen und geformt werden, sind dann die weißen Ritter der Kommentar­spalten. Es ist die Abtretung des Austausches von Hingabe und Geborgenheit an die virtuelle Bedeutungs­losigkeit. Daß ein Erlebnis virtuell simuliert ist, spricht noch nicht grundsätzlich dagegen - dann müsste man die gesamte Kunst verbieten - und es gibt sehr viele Online-Aaktivitäten, die auf die reale Welt durchschlagen und dort ihre Fortsetzung finden können. Diese jedoch zählt nicht dazu! Die Frage, warum Männer sie beschützen sollten, müssen Frauen im Ehe- und im Kind­bett beantworten. Das lässt sich weder durch alte, noch durch neue Medien ersetzen.

Fußnote[Bearbeiten]

  1. sinngemäß eine (westliche) Schlampe, die vorgibt, relgiöse und/oder traditionelle familiäre Werte zu vertreten. Weitere Übersetzungsversuche: Scheinheilige Hure, Moralisch flexible Betschwester, Frommes Flittchen
  2. Leah Marieann Klett: Porn to Pastor: Former Adult Film Star Shares How God Radically Transformed Her Life, The Gospel Herald Life am 9. März 2017
  3. Ex-Porn Star Brittni De La Mora Shares Why She Stopped Dating, CBN News am 1. März 2018
  4. Der Begriff Antinomismus (sinngemäß „Unvereinbarkeit von Gesetzen“) steht in der Philosophie für eine grundsätzliche, anarchistische Gegnerschaft zu Gesetz und Gesetzlichkeit bzw. den Widerspruch zwischen zwei Prinzipien oder Gesetzen, die sich zwar gleich gut begründen lassen, einander aber ausschließen. Das Problem der Antinomie wurde von den Sophisten, Platon, Immanuel Kant und von der modernen Logik behandelt.
  5. Rollo Tomassi: The Epiphany Phase, The Rational Male am 19. Dezember 2012
  6. Rollo Tomassi: Raiders of the Lost Covenant, The Rational Male am 20. April 2019
  7. Brandon Martinez: Mercenary Women Parasitizing Off Right-Wing Men, alt-right.com am 8. Februar 2018
  8. Roosh Valizadh: Tradthots Are Not Trad, Roosh am 14. Dezember 2017
  9. RationalWiki: Manosphere glossary - Abschnitt „TradThot“ (Übersetzung WikiMANNia)
  10. Tradthots are not trad[webarchiv] von Roosh V (4. Dezember 2017) YouTube (archiviert am 5. März 2018)
  11. Tradthot General[webarchiv] von Anonymous (08/09/18 (Thu) 03:04:33 AM) Lolcow.farm (archiviert am 7. April 2020)
  12. Urban Dictionary: Tradthot, 30. November 2017 (Übersetzung WikiMANNia)
  13. Johannes Konstantin Poensgen: Die Politisierung der Schande, Sezession am 2. März 2018

Siehe auch[Bearbeiten]

Externe Links[Bearbeiten]


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