Traditioneller Partnermarkt

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Der folgende Text ist nicht neutral, sondern gibt meine Meinung wieder. (Tobias_N)

In vielen Regionen der Welt gibt es starke familiäre Bindungen und geregelte Partnermärkte, in ländlichen eher als in Städten, in Drittweltländern eher als in Industrieländern. Je nach Land können ABs mit dem traditionellen Partnermarkt in Kontakt kommen. Trotzdem führt das schlichte Befolgen der Regeln des traditionellen Partnermarkts ebensowenig zum Erfolg wie bisherige Versuche auf dem hier üblichen freien Partnermarkt.

Vergleich traditioneller und freier Partnermarkt[Bearbeiten]

Traditioneller Partnermarkt:

  • Die zukünftigen Lebenspartner werden von Dritten einander ausgesucht und vorgestellt.
  • Die Treffen finden mit der offen ausgesprochenen Absicht der Eheschließung statt.
  • Dritte (meist Familienangehörige) unterhalten sich miteinander und prüfen auf Passung.
  • Das Kennenlernen findet in Gegenwart Dritter (oft Begleiterin der Frau) statt.
  • Das Kennenlernen und gemeinsame Aktionen sind oft vorstrukturiert und von ungeschriebenen Gesetzen geregelt.
  • Der Mann muss finanziell abgesichert sein.
  • Dritte (meist Familienangehörige) geben die Erlaubnis für die Eheschließung.
  • Sex findet zumindest offiziell erst nach der Eheschließung statt.

Freier Partnermarkt:

  • Die Beteiligten suchen selbst ihre potentiellen Partner und stellen sich einander vor.
  • Beim Treffen wird der Anschein der Absicht nach Freundschaft oder gar Liebesbeziehung oder Eheschließung streng vermieden.
  • Nur die beiden Beteiligten unterhalten sich miteinander und prüfen auf Passung.
  • Das Kennenlernen findet ohne die Gegenwart Dritter statt.
  • Das Kennenlernen und gemeinsame Aktionen finden scheinbar spontan statt, fordern viel Improvisations­talent und beinhalten gezielte Verstöße gegen ungeschriebene Gesetze.
  • Der Mann muss dominant und selbstsicher wirken.
  • Nur die beiden Beteiligten entscheiden, ob eine Liebesbeziehung beginnt oder nicht.
  • Sex findet schon vor Beginn einer verbindlichen Beziehung statt, typischerweise nach weniger als 5 Treffen.

Welcher Markt ist das hier?[Bearbeiten]

Welcher Partnermarkt vorherrscht, ist nicht auf Anhieb ersichtlich:

  • Es gibt Länder, in denen traditionelle Regeln der Partnerfindung betont werden, aber praktisch die Regeln des freien Partnermarkts gelten. Die traditionellen Regeln sind reine Fassade.
  • Manchmal folgen die Partnersuchenden den Regeln des freien Partnermarkts, während die Eltern die traditionellen Forderungen stellen.
  • Es gibt Länder, in denen verdächtig oft von Freiheit gefaselt wird und wo trotzdem in einigen Subkulturen spezifische Regeln existieren (s. Dating in den USA).
  • Es gibt fließende Übergänge, beispielsweise, dass potentielle Partner mit dem Ziel der Partnerfindung einander vorgestellt werden, aber das Kennenlernen den beiden Partnersuchenden überlassen wird. Oder auch das Kennenlernen ist strukturiert, aber die Entscheidung wird den beiden überlassen.

Selbst in Ländern, wo beide Partnermärkte koexistieren, kann das Befolgen der Regeln des „falschen“ Marktes Ärger verursachen:

  • Wer auf dem freien Partnermarkt sich konservativ und zurückhaltend verhält, landet auf der Kumpelschiene, bekommt üble Körbe und bleibt AB.
  • Wer auf dem traditionellen Partnermarkt den Regeln des freien entsprechend ständig „baggert“, wird übel abgewiesen und hat sofort einen schlechten Ruf.

Das Zusammentreffen von Anhängern verschiedener Partnermärkte führt zu Ausnutzung und Ärger.

  • Auf dem traditionellen Partnermarkt übernimmt meist der Mann die Kosten für gemeinsame Unternehmungen. Manche Frauen (Anhängerinnen des freien Partnermarkts) nutzen das aus, um sich zu bereichern, ohne Absicht mit den Männern eine Beziehung oder Freundschaft einzugehen. In den USA werden sie manchmal „golddigger“ (Goldgräberinnen) genannt.
  • Auf dem traditionellen Partnermarkt haben Mann und Frau idealerweise erst nach Eheschließung Sex, praktisch oft kurz davor. Manche Männer (Anhänger des freien Partnermarkts) haben mit traditionellen Frauen Sex. Die Frauen möchten dann die Männer heiraten, aber die Männer wollen nicht.

Tendenziell hat der Anhänger des traditionellen Partnermarkts die Nachteile bei solchen Begegnungen.

Verschiedene Aspekte des traditionellen Partnermarkts[Bearbeiten]

Obwohl der Weg des traditionellen Partnermarktes für ABs klar und erfolgversprechend erscheint, funktioniert er aus vielerlei Gründen oft nicht. Viele Verhaltens­vorschriften vom traditionellen Partnermarkt stehen in krassem Gegensatz zum freien Partnermarkt. Während sie auf dem traditionellen Markt vielleicht zum Ziel führen, würden sie auf dem freien Markt ein komplettes Scheitern bewirken.

Als Diskussionsanregung dienen auch die folgenden Zitate über den traditionellen Partnermarkt in Thailand. Sie stammen aus:

(Auf der Webseite finden sich viele nützliche Informationen über Thailand.)

Regeln und Ansichten[Bearbeiten]

Mangelndes Interesse an Ausland und Ausländern[Bearbeiten]

Die Anhänger des traditionellen Partnermarktes sind oft insgesamt sehr konservativ, stehen mehr hinter ihrer Kultur. Sie sind daher auch weniger (ernsthaft) an Ausland interessiert und weniger fähig und weniger gewillt, sich auf Ausländer einzulassen.

Wenn jedoch so gut wie alle Menschen im traditionellen Partnermarkt teilnehmen, dann mag man dort auch die offeneren und interessanteren finden.

Wertvorstellungen als Tabu[Bearbeiten]

Die Anhänger des traditionellen Partnermarkts – oder allgemeiner traditioneller Kulturen, Religionen und politischer Ideologien – hinterfragen ihre Wertvorstellungen nicht.

Beispiele für unhinterfragte Werte:

  • Die Worte des jeweiligen Gurus oder Propheten und deren Interpretation.
  • Dogmen wie antiautoriäre Erziehung, jungfräuliche Geburt, dem Funktionieren des Markts usw.
  • Die jeweiligen Feindbilder (Kommunisten, Kapitalisten, Ausländer, Patriarchat, Leute, die nicht die richtigen Markenklamotten tragen, usw.)
  • Dass Lernen nicht Spaß machen darf.
  • Dass man potentielle Konflikte nicht ansprechen darf und indirekt kommunizieren muss.
  • Dass dem örtlichen Führer (Eltern, Vorgesetzte) Folge zu leisten ist.
  • Dass über Unzufriedenheit der Untertanen nicht geredet werden darf und sie hingenommen werden muss.

Äußerungen über Wertvorstellungen werden manchmal unauffällig und beiläufig in Gespräche eingestreut, um einander abzusichern, dass man daran glaubt.

Einem Ausländer werden die ungeschriebenen Regeln auch nicht auf Nachfrage erklärt, obwohl er sie offensichtlich nicht so gut kennen kann. Anhänger von Ideologien reagieren:

  • mit Ignorieren, vielleicht weil ihnen die ungeschriebenen Gesetzt gar nicht bewusst sind.
  • aggressiv, weil sie das Hinterfragen bereits als Kritik und Angriff auf ihre Autorität verstehen.
  • mit Kontaktabbruch.

Statt unterschiedliche Ansichten anzuerkennen, erwarten sie, dass Ausländer genauso denken und sich genauso verhalten wie sie selbst auch – bis es knallt.

Mangelnde Fehlertoleranz[Bearbeiten]

Wenn Menschen miteinander sprechen, gibt es Meinungs­verschiedenheiten und Mißverständnisse. Wo Menschen aus verschiedenen Kulturen aufeinander treffen, gibt es noch mehr davon. Menschen können nur miteinander auskommen, wenn sie diese Probleme miteinander lösen.

Die Anhänger des traditionellen Partnermarkts sind oft ebenso wenig fehlertolerant wie die Teilnehmer auf dem freien Partnermarkt, wo nach Auftreten eines Killerkriteriums der Kennenlern­prozess unwiderruflich beendet wird. Die Gründe werden dem vermeintlichen Übeltäter fast nie genannt. Der Fehltritt kann eine „falsche“ Ansicht sein, die der Mann geäußert hat und die in seinem Heimatland durchaus sinnvoll ist, weil dort andere Lebensumstände herrschen als im Land der Frau. Es kann ein schlichtes Missverständnis sein. Eine Klärung und das (Wieder-)Finden eines gemeinsamen Konsens wird fast immer durch den Kontaktabbruch verhindert.

Aber gerade wegen der unterschiedlichen Herkunft ist ein ständiger und intensiver Austausch essentiell für eine binationale Beziehung. Wer sich durch Kontaktabbruch der Klärung von Konflikten entzieht, hat sich also selbst bereits als unfähig für eine binationale Beziehung bloßgestellt.

Wie kommen Einheimische nach solchen ungeschriebenen Regeln miteinander klar, ohne sich ständig einander offen auszusprechen? Sowas funktioniert nur, wenn allen Leuten von klein auf die örtlichen Regeln beigebracht worden sind. Das ist dann eher ein beängstigendes Zeichen von Gleichschaltung als von einer liberalen Gesellschaft, die auch für Ausländer offen ist.

Verborgene Regeln des freien Partnermarkts[Bearbeiten]

Auch bei Dates mit traditionell eingestellten Frauen werden nicht Fragen nach Lebensplanung, Einkommen, Wertvorstellungen usw. einander gestellt und auf Passung geprüft. Derartige „Sachfragen“ werden vielleicht erwähnt, aber erst später mit den Eltern besprochen. Wertvorstellungen werden wie oben beschrieben oft überhaupt nicht erwähnt.

Stattdessen verläuft das Treffen meist wie auf dem freien Partnermarkt auch: indem man gemeinsam Essen geht, in den Zoo geht, ins Kino geht usw. und dabei über „Gott und die Welt“ redet. Frauen erwarten dabei von Männern sehr wahrscheinlich trotz der Regeln des traditionellen Partnermarkts eine lockere spontane Kommunikation, Scherze und flirt­typische leichte Grenz­überschreitungen. Sie erwarten vom Mann die Allein­unterhalter­rolle und bleiben selbst eher passiv.

Es ist gut möglich, dass sie auch hier eher durch grundlegende „biologische“ Eigenschaften emotional angesprochen werden wollen, z.B. Dominanz, Selbstsicherheit und Spontanität, womit MABs oft Schwierigkeiten haben.

Die Rolle Dritter[Bearbeiten]

Außerdem sollte man davon ausgehen, dass die Thaifrau wenigstens zwei Begleitpersonen (Freunde oder Familien­angehörige) dabei haben wird.

Auf dem traditionellen Partnermarkt kommen oft recht früh Dritte ins Spiel, um:

  • die potentiellen Partner einander vorzustellen,
  • zu beurteilen oder
  • als Anstandswauwaus, um körperliche Annäherungen zu verhindern.

Vermittler[Bearbeiten]

Ein Vermittler kann dein Freund sein, ein Freund der Frau sein, ein gemeinsamer Freund von euch beiden oder nur ein flüchtiger Bekannter von euch beiden.

Wenn der Vermittler nicht sowohl mit dem Mann als auch mit der Frau befreundet ist, kann es folgende Probleme geben:

  • die Partner passen überhaupt nicht zusammen, weil der Vermittler die Beteiligten nicht gut genug kennt.
  • Einer der Partnersuchenden kann sich daneben benehmen und muss keine Sanktionen aus dem gemeinsamen Bekanntenkreis fürchten. (Verabreden und Nicht­erscheinen, den Partner auf Kosten sitzen lassen usw.)
  • Einer der Partnersuchenden kann sich ohne Angabe von Gründen auf und davon machen.

Solche Konflikte können in ziemlich heftige Streitereien ausarten!

Nur wenn beide Partnersuchende mit dem Vermittler gut befreundet sind:

  • kann der Vermittler sinnvoll einschätzen, ob beide zueinander passen würden.
  • gibt es sozialen Druck, sich anständig zu benehmen.
  • gibt es die Chance auf Rückmeldung, warum es ggf. nicht gepasst hat.

Anstandswauwaus[Bearbeiten]

Manche Frauen bringen eine Freundin zum Date mit. Mögliche Gründe:

  • um ihre Meinung über den Mann zu hören.
  • um körperliche Annäherungen durch ihn zu erschweren.
  • um sie vor Gefahren (durch den Mann???) zu schützen.
  • um Gerede durch ihr soziales Umfeld zu vermeiden und Druck auszuweichen.

Auch bei gemeinsamen Reisen kann ein Anstandswauwau auftauchen.

… kann man seine Auserwählte bitten, gemeinsam einige Tage zu verreisen. Und wer Respekt vor der Frau und der thailändischen Tradition hat, wird nicht ein gemeinsames Hotelzimmer, sondern getrennte Zimmer buchen. Denn auch hier ist davon auszugehen, dass eine zusätzliche Person die Frau begleiten wird.

Kommt eine Frau nicht alleine, ist das auf dem freien Partnermarkt eher ein Alarmzeichen:

  • Vielleicht will die Frau keinen Sex haben.
  • Oder sie ist gar nicht an einer Beziehung interessiert. Vielleicht will sie „nur mal gucken“ oder sich bewirten lassen.
  • In der Seduction Community arbeiten Männer darauf hin, die Frau von ihrer Gruppe zu trennen und sie allein zu treffen, um weiter zu eskalieren. Dritte stören dabei, weil sie der Frau den Erfolg nicht gönnen oder konkurrieren oder was auch immer.

Die Erfahrung zeigt, dass es aus allen möglichen Gründen schief gehen kann:

  • Die Frau ist völlig wortkarg, weil sie sich durch Ihre Begleitung verunsichert fühlt. Wer weiß was ihre Begleitung denkt und nachher ihrer Familie erzählt?!
  • Die Frau ist unselbständig. Alles, was der Mann und die Frau in Zukunft gemeinsam unternehmen werden, muss der Mann nicht mit der Frau sondern mit ihrer Familie aushandeln.
  • Die beiden Frauen werfen einander vielsagende Blicke zu und unterhalten sich miteinander in ihrer Muttersprache. Der Mann steht tatenlos daneben und versteht nichts.
  • Die ansonsten sehr gesprächigen Frauen verstummen in der Gegenwart des Mannes und erwarten von ihm den Alleinunterhalter.
  • Die Frau und der Mann können kein Gespräch zu zweit und mit Blickkontakt führen, weil die Frau ihre Begleitung nicht ausschließen möchte.

Ich fürchte, dass das Kennenlernen sich sehr zäh gestaltet und sie schließlich abspringen wird.

Tipps:

  • Allgemein gilt: Anpassung an die örtlichen Konventionen, aber nur in Maßen. Örtlichen Konventionen machen nur Sinn, wenn sie zum Ziel führen.
  • Gegebenenfalls bei der Terminabsprache fragen, ob die Frau Begleitpersonen mitbringt. Wenn ja, nach einer Begründung fragen.
  • Wenn die Frau unangekündigt Begleitung mitbringt, die dann auch noch mitverpflegt werden soll, nicht unhinterfragt akzeptieren, sondern nach einer Begründung fragen. Manche Männer brechen schon hier den Kontakt von sich aus ab, weil sie ein Scheitern für sehr wahrscheinlich halten.
  • Bei Folgetreffen auf Treffen ohne Begleitung bestehen, weil auch körperliche Annäherung dazugehört.

Die Begründung, warum sie Begleitung wünscht, kann zusammen mit den Rahmen­bedingungen Hinweise auf Ihre Persönlichkeit und Wertvorstellungen geben:

  • Sie schützt sich vor vermeintlichen Gefahren, obwohl das Date in einem sicheren Ort Cafe stattfindet. Dann ist sie so unsicher, dass sie das Date wahrscheinlich sowieso versägen wird.
  • Sie identifiziert sich mit gesellschaftlichen Normen. Ernster Hinweis auf Ablehnung von Sex vor der Ehe und vielleicht ein Zeichen für Sexualfeindlichkeit oder Versorgungsprostitution.
  • Sie ist unselbständig und tut nur, was ihre Familie ihr sagt.
  • Sie selbst ist nicht konservativ, aber ihr soziales Umfeld weiß vom Treffen oder sie könnte von Bekannten gesehen werden. Sie weicht nur dem sozialen Druck aus.
  • Sie ist einfach nur neugierig und verspricht sich von ihrer Begleitung einen unabhängigen Eindruck vom Mann.

Alternativen:

  • Wäre die Frau umgekehrt auch mit Begleitpersonen des Mannes einverstanden, die ihm bei der Begutachtung der Frau helfen? Dann wäre es ein Treffen zu viert und bei Zweiergesprächen wäre nicht immer einer ausgeschlossen.
  • Wie wäre es mit einem „double date“, wo zwei Männer gleichzeitig zwei Frauen kennenlernen?

S. „Religion und Sex“ weiter unten!

Beurteilung durch Dritte[Bearbeiten]

Die Beurteilung durch Dritte hat potentielle Vorteile. Laut Veröffentlichungen der Seduction Community werden auf dem freien Partnermarkt Männer von Frauen danach beurteilt, wie sehr Männer Frauen emotional stimulieren und anziehen können.

Auf dem traditionellen Partnermarkt gelten andere Kriterien:

  • persönliche Eigenschaften wie ein „guter Mensch“ und zuverlässiger Freund und Lebenspartner zu sein.
  • ganz wichtig: finanzielle Sicherheit, auch in reichen Ländern. (s. unten)

Beide Anforderungen können viele MABs leichter erfüllen als eine Frau emotional zu bewegen. Eine so geschlossene Ehe wäre eine „Vernunftehe“. Sie schließt aber nicht aus, dass beide einander im Laufe der Zeit auch lieben lernen.

Potentielle Vorteile der Beurteilung durch Dritte:

  • Gemeinsame Freunde können dabei behilflich sein, diese Aspekte in den Vordergrund zu stellen.
  • Potentielle ausländische Schwiegereltern lassen vielleicht auch leichter herumkriegen als deutsche Frauen.

Nachteil:

  • Die dritten Personen sind möglicherweise sehr konservativ und lehnen den Mann ab, während die Frau selbst Übereinstimmungen mit dem Mann sieht.

Wirtschaftliche Aspekte[Bearbeiten]

Gerade auf dem traditionellen Partnermarkt wird vom partner­suchenden Mann verlangt, dass er Geld hat.

  • finanzielle Absicherung für die Tochter
  • Kostenübernahme in Restaurants
  • Kostenübernahme während des Kennenlernens

Erwartungshaltung der Eltern[Bearbeiten]

Traditionell eingestellte Eltern der Frau haben folgende manchmal unausgesprochene Erwartungen:

  • Ein Ausländer, der sich etwa in eine Thailänderin verliebt hat, muss nach thailändischer Sicht diese auch heiraten.
  • Ein allzu früher Besuch bei den Eltern kann entsprechende Folgen haben, denn er wird schon als Verlobungsgesuch verstanden.
  • Eltern erwarten einen finanziell abgesicherten Schwiegersohn, auch wenn sie selbst in einem reichen Land leben.
  • Sie erlauben eine Eheschließung aber erst dann, wenn der Mann die Berufsausbildung erfolgreich beendet und einen akzeptablen Arbeitsplatz gefunden hat.

Wenn das alles gegeben ist, stehen Eltern einer Beziehung ihrer Tochter (auch mit Ausländern) normalerweise nicht im Wege.

Bedenken von Eltern gegen Ausländer allgemein sind nicht so häufig, als dass sie die Partnersuche behindern würden. Manchmal haben Eltern eine bessere Erwartungshaltung gegen ausländischen Männer als gegen die des eigenen Landes.

Einladung zum Essen[Bearbeiten]

Wenn ein Mann die Familie der Frau zum ersten mal trifft, dann findet dies gewöhnlich in einem Restaurant statt. Manchmal wird vom Mann die Übernahme der Kosten erwartet. Wenn der Mann und die Frau bereits ein festes Paar sind und eine Verlobung angedacht ist, dann ist es in Ordnung. Wenn die beiden noch kein festes Paar sind, dann ist es problematisch, denn Treffen mit Eltern können leicht als unausgesprochene Verlobung interpretiert werden.

Selbstverständlich hat der Einlader diese [die Frau und ihre Begleiter im Restaurant] ordentlich zu bewirten, denn danach wird bemessen, welche Art von Gastgeber er ist und ob er „djai-die“ ein (gutes Herz) und „nissai-die“ einen (guten Charakter) hat. Man ist gut beraten die Brieftasche gut gefüllt zu haben.

Wenn der Mann die Frau gerade erst kennengelernt hat und sie ihre Freunde oder gar die Eltern oder sonst wen zur Begutachtung des Mannes zum Essen einlädt, dann ist das bereitwillige Spendieren des Essens aus mehreren Gründen für den Mann problematisch:

  • Geht man von 100 EUR pro Abendessen für Frau und Anhang aus und das für 10 verschiedene Frauen, bis vielleicht eine zusagt, ist mann schnell 1000 EUR ärmer. Das Gleiche gilt für Telefonkosten, Reisekosten, Hotelkosten (2 Einzelzimmer statt einem preiswerteren Doppelzimmer) usw.
  • Wenn die Frau und ihre Bekannten ein solches Essen annehmen, gehen sie dann irgendwelche Verpflichtungen gegenüber dem Mann ein. Werden unausgesprochene Zusagen gemacht?
  • Wird dem Mann umgekehrt die Möglichkeit geboten, die Frau, ihre Umgangsformen und ihre soziale Umgebung zu begutachten und auszuwählen? Oder denkt man, der Mann habe zu nehmen, was auf den Tisch kommt?
  • Da auch das Abzocken von Ausländern durch Lügengeschichten („Geldbedarfgeschichten“) und Erbetteln von Geld in Thailand keine Seltenheit ist, ist es durchaus möglich, dass sich manche Thaifrauen und Freunde auch ohne jegliches Interesse an dem Mann sich gerne Abendessen spendieren lassen.

Auch auf dem freien Partnermarkt sind Einladungen zum Essen, Geschenke und sonstige Dienstleistungen vor jeglicher Verbindlichkeit und sexuellen Kontakten ungünstig. Die Anhänger der Seduction Community raten davon fast immer ab.

  • Der Mann würde bedürftig wirken.
  • Die Frau gerät in Versuchung, den Mann auszunutzen. (Kumpelschiene)
  • Der Mann würde unattraktiv wirken, da er sein Geld nicht bei sich behalten kann. (Das sollten Frauen auf dem traditionellen Partnermarkt, die auf finanzielle Sicherheit Wert legen, lieber bedenken.)
  • Frauen, die sofort von Männern finanziell bedient werden wollen (Getränke, Geschenke usw.), sind oft nur auf finanziellen Gewinn und Ausnutzung des Mannes aus, um einen preiswerten Abend verbringen zu können.

Ich befürchte daher auch hier, dass die Frau sich und die ganze Familie gerne fürstlich bewirten lässt, ohne irgendeine Verpflichtung im Gegenzug dazu anzunehmen, auch wenn sie finanziell dazu in der Lage wäre. Die Seduction Community empfiehlt stattdessen, dass der Mann ihr erst etwas schenken oder ausgeben solle, wenn sie es sich durch Vertrauen, Verbindlichkeit, Sex, Aufwände usw. verdient hat.

Beim Kennenlernen[Bearbeiten]

Teilweise verlangen Frauen Geschenke und die Übernahme sämtlicher Kosten während des Kennenlernens.

Zu berücksichtigen sind:

  • Telefonkosten,
  • Geschenke wie Uhren und Mobiltelefone und Handtaschen,
  • Fahrtkosten bei gemeinsamen Ausflügen und
  • Essen.

Das sind jedoch nicht Merkmale des traditionellen Partnermarkt sondern Goldgräberei und Zeichen von Versorgungsprostitution. Siehe Betrug auf dem internationalen Partnermarkt.

Sexualität und Religion[Bearbeiten]

Religion[Bearbeiten]

Die Religion und Religiosität einer Person bestimmen, von welchen Wertvorstellungen sie sich leiten lässt, zu wem sie passt und wie sie mit Sexualität umgeht.

Zur Rolle der Religion und dem Glaubenssystem einer Person gibt es folgende Hinweise:

  • Angehörige von religiösen Minderheiten sind oft streng gläubig. Beispiel: Katholiken in Japan.
  • Angehörige von religiösen Mehrheiten sind eher nicht streng gläubig, schwer vorherzusagen. Beispiel: Katholiken in Korea oder Brasilien.
  • Es gibt Länder, in denen die großen Weltreligionen zwar verbreitet sind, aber nicht das Glaubenssystem darstellen. Beispiel: Der Buddhismus ist in China und Japan weit verbreitet. Die herrschende Philosophie, die mehr oder weniger Verhaltens­anweisungen für alle Lebenslagen bietet, ist der Konfuzianismus.

Sehr religiöse Menschen sind (je nach Religion) meist sexualfeindlich eingestellt und passen wohl eher zu anderen Menschen des gleichen Glaubens.

Laut einer Studie von OkCupid haben religiöse Menschen weniger passende Partner als Atheisten und Agnostiker. Sie passen paradoxerweise sogar weniger zu eigenen Glaubensgenossen als Atheisten untereinander.

Materielle Versorgung[Bearbeiten]

Die Ablehnung von vorehelichem Sex in traditionellen Gesellschaften mag mit der Notwendigkeit begründet sein, dass der Mann die Frau und etwaige Kinder versorgen muss. Diese Notwendigkeit ist in vielen Ländern aus mehreren Gründen entfallen:

  • Verhütungsmittel sind allgemein zugänglich,
  • Abtreibung ist je nach Land möglich und
  • dank Gleichberechtigung können auch Frauen Geld verdienen.

Materielle Gründe für Keuschheit vor der Ehe sind also je nach Land weitgehend entfallen. Die Ablehnung von vorehelichem Sex könnte eher auf anerzogene Sexual­feindlichkeit zurückzuführen sein.

Umgang mit Sex vor der Ehe[Bearbeiten]

In vielen traditionellen Gesellschaften und den meisten großen Religionen wird Sex vor der Ehe sanktioniert. Das bedeutet nicht, dass sich alle Menschen daran halten, sondern einige davon diese Verbote mehr oder weniger umgehen.

Folgende Beispiele aus den USA zeigen, wie mit solchen Verboten umgegangen wird:

  • Es soll Untersuchungen geben, nach denen die Zahl der Teenager­schwanger­schaften in restriktiven Subkulturen der USA höher ist als dort, wo man freizügiger ist und es Sexual­aufklärung gibt.
  • Es gibt Bewegungen wie True Love Waits, die vorehelichen Sex ablehnen. Aber einige „Anhänger“ definieren Sex um als „nur Geschlechtsverkehr“. Sie verzichten dann nur auf den Sex nach ihrer Definition und machen sonst alles andere, was Spaß macht.
  • Die überwiegende Mehrheit der Leute, die vorehelichen Sex ablehnen, hatte doch welchen. Einige prominente Anhängerinnen wurden als Lügnerinnen entlarvt.
  • In der Seduction Community gibt es Postings, in denen von sehr gutem Sex mit kirchennahen Frauen in den USA berichtet wird.

Siehe:

Sex ist also ein Grundbedürfnis, was sich nicht durch Verbote verhindern lässt. Das heißt also, manche Menschen:

  • verzichten auf vorehelichen Sex.
  • verzichten sogar auf Sex in der Ehe, weil sie ihn für schmutzig und unanständig halten.
  • haben trotzdem Sex, allerdings mit schlechtem Gewissen.
  • haben Sex ohne Verhütung, wahrscheinlich weil sie zuviel Angst und zuwenig Information haben, um sich Verhütungsmittel zu besorgen.
  • haben trotzdem Sex mit gutem Gewissen.
  • definieren sich Sex nach Gutdünken um.
  • halten eine asexuelle Fassade bis hin zur Lüge aufrecht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass dies nicht nur für die USA gilt, ist groß. ABs sollten also nicht solchen Verboten auf dem traditionellen Partnermarkt unhinterfragt folgen. Ansonsten laufen sie Gefahr päpstlicher zu sein als der Papst selbst. Andererseits gibt es Länder voller religiöser Fanatiker, die mann wahrscheinlich sowieso besser meiden sollte. Man erkennt sie daran, dass einheimische Männer unverhüllten ausländischen Frauen hinter­her­gaffen, weil sie sonst nie diesen Anblick erleben konnten, oder für Frauen Vermummungs­pflicht besteht.

Angesichts der Doppelzüngigkeit (persönliche Einstellung versus öffentlicher Meinung) muss mann immer, wenn es um Körperkontakt oder Sex geht, prüfen, welche Meinung die Frau gerade äußert:

  • ihre persönliche Meinung, wenn keine anderen Leute anwesend sind oder man an einem anonymen Ort ist,
  • die öffentliche Meinung, wenn ihre Bekannten dabei sind oder sie von welchen gesehen werden könnte,
  • oder ob bei ihr öffentliche Meinung und eigene Einstellungen übereinstimmen.

Sexualität ist zu wichtig, als dass man seine Partnerin erst nach der Verlobung in dieser Hinsicht kennenlernt. Wenn die Partnerin vor der Ehe auf Sex unbedingt verzichten will oder muss, dann sollte sie zumindest auf irgendeine Art und Weise zeigen, dass sie Sex gerne hätte, z.B. durch:

  • Schaffung von Gelegenheiten wo man nur zu zweit ist und
  • „alles“ außer den Geschlechtsverkehr.

Versorgungsprostitution[Bearbeiten]

Manche traditionell eingestellte Frauen finden es völlig selbstverständlich, sich materiell bedienen zu lassen. Vermutlich betrachten sie Liebe und Sex als Gegenleistungen. Natürlich erst nach Eheschließung, wenn es überhaupt soweit kommt. Die oben beschriebenen Erwartungen an Einladungen und Kosten­übernahmen könnten ein Anzeichen für diese Einstellung sein.

Sieht eine solche Frau Sex als notwendiges Übel an oder genießt sie ihn? Sex ist etwas, was Mann und Frau gleichermaßen genießen und einander geben können. Egal, das läuft darauf hinaus, dass der Mann arbeitet und die Frau das Geld für Kosmetika und andere Hobbies ausgibt, ohne selbst zum Unterhalt des Paares beizutragen. Manche Männer bezeichnen das auch als „Versorgungs­prostitution“.

Körperkontakt in der Öffentlichkeit[Bearbeiten]

Körperliche Berührungen wie Küssen, Streicheln oder Händchenhalten sind bei den ersten Treffen unbedingt zu vermeiden, wenn man einen guten Eindruck hinterlassen will.

Das ist wahr und hilft der Frau in der Öffentlichkeit die Fassade zu wahren. Vermeidung von Berührungen in der Öffentlichkeit ist daher kein Zeichen für Ablehnung von Sex. Wenn eine Frau sexuell freizügig ist, wird (und soll) sie bei Abwesenheit von dritten Personen nach Aufbau von Vertrauen dies durchaus selbst zeigen oder zumindest entsprechenden Aufforderungen des Mannes gerne nachkommen.

In vielen Ländern sind körperliche Berührungen oder mehr in der Öffentlichkeit und in Gegenwart von Bekannten tatsächlich unüblich und würden unangenehm auffallen. MABs haben damit gewöhnlich keine Probleme, weil sie selbst Körperkontakt eher wenig initiieren. Umgekehrt kann es passieren, dass ein zurückhaltender Deutscher mit einer asiatischen Frau in Deutschland in Deutschland asexuell wirken.

Zeit bis zum Sex[Bearbeiten]

Auf dem traditionellen Partnermarkt findet der erste Sex idealerweise in der Hochzeitsnacht statt. Praktisch wird er wohl ab Verlobung geduldet. Wie oben beschrieben ist es jedoch unwahrscheinlich, dass sich die Beteiligten an diese Gebote halten.

Auf dem freien Partnermarkt in Deutschland findet der erste Sex nach einer Woche bis einem Monat statt, nach ca. 2 bis 5 Treffen. Mystery (Seduction Community) sagt, dass es nach 4 bis 10 Stunden reiner Begegnungszeit zu Sex kommt. Dauert es länger, ist es eher ein Zeichen, dass etwas schiefgegangen ist, es nicht voran geht und es nie zu Sex und einer Beziehung kommen wird.

Ein dritter Aspekt ist die Gefahr der Ausnutzung:

Leider ist es aber auch so, dass Frauen die sich gezielt auf der Suche nach einem Farang befinden der sie heiratet, nicht allzu wählerisch sind was Alter und Aussehen betrifft, sondern die erstbeste Gelegenheit nutzen um in ein westliches Wohlstandsland zu gelangen und die dortige Aufenthalts­genehmigung und Arbeits­erlaubnis zu erlangen um damit auch ans große Geld zu gelangen. Bei einer Thai, die sich allzu schnell mit einem Farang-Mann einlässt ist deshalb grundsätzlich Vorsicht geboten, denn diese kommt oftmals aus dem Bargewerbe und hat schon einschlägige Erfahrungen mit ausländischen Männern.

Diese Befürchtungen sind grundsätzlich berechtigt. Zwar ist das Rotlicht­milieu auch ein Weg, wo Frauen ernsthaft einen Partner suchen und gleichzeitig ihren Lebensunterhalt sichern, aber dort sind auch Betrügerinnen häufiger anzutreffen, die nur irgendeinen Mann zum Ausnutzen suchen. (Näheres s. Betrug auf dem internationalen Partnermarkt) Payer sieht in längerer Wartezeit den Vorteil, dass man sich mit viel Geduld auch Abzockerinnen vom Leib hält.

Andererseits besteht besteht bei zu langer Wartezeit eine andere Gefahr, die der Ausnutzung durch Versorgungs­prostitution: eine Frau, die Sex als Belohnung für Versorgung sieht und diesen erst nach der Hochzeit gewährt oder auch nicht. Oder eine Betrügerin will die Kennenlernphase möglichst lange hinauszögern, um von überwiesenem Geld zu leben.

Hier muss mann also ein Gleichgewicht finden, langsam genug dass das Abzockerinnen ferngehalten werden, und schnell genug, dass man trotzdem einander in absehbarer Zeit näher kommt und andersartige Ausnutzung verhindert. Eine zweckmäßige Faustregel könnte sein: erster Sex frühestens nach dem 3. Treffen bzw. einer Woche und spätestens nach drei Monaten.

Beispiel 1: Ein Mann hat mehrere Bekanntschaften geknüpft und will sie alle im Laufe eines Urlaubs einmal treffen und kennenlernen. Falls er versucht, jede Frau einmal im Bett einmal auszuprobieren, wird er mit hoher Wahrscheinlichkeit die Betrügerin abbekommen. (Angeblich gibt es Männer, die so vorgehen.)

Beispiel 2: Ein Mann hat über Wochen mehrere Bekanntschaften geknüpft und sich mit einer von ihnen angefreundet. Er verbringt einen Urlaub zusammen mit ihr. Am Ende der gemeinsamen Zeit sollten sie Sex gehabt haben oder die Frau sollte zumindest Bereitschaft gezeigt haben.

Vor- und Nachteile[Bearbeiten]

Der traditionelle Partnermarkt bietet folgende Vorteile:

  • Etwaige positive Beurteilung durch Dritte (Eltern des Partners, gemeinsame Freunde). Beurteilung nicht als Sexpartner und Traummann sondern als Freund und Lebenspartner.
  • Unpersönliche Rahmen­bedingungen wie geforderte finanzielle Sicherheit (besonders im Vergleich zu Bewohnern der Dritten Welt) sind zumindest für ABs in Uni oder Berufsleben leichter zu erfüllen als persönliche Eigenschaften wie Dominanz und Selbstsicherheit.
  • Vorstrukturierte Verhalten statt Improvisation und Spontanität. Kommt ABs mit ihrem eher zurückhaltenden Charakter entgegen.
  • Es herrscht Klarheit, dass es um Partnersuche geht. Man wirkt nicht automatisch bedürftig, weil man sucht. Die Fassade, man suche ja gar nicht, muss nicht aufrecht erhalten werden.
  • Weniger (oder nur andersartige?) Gefahr von Ausnutzung.
  • Weniger Erwartungshaltung nach Selbstdarstellung und Initiierung von Sex. Kommt ABs entgegen.

Und Nachteile:

  • Mangelnde Fehlertoleranz und Kommunikationsunfähigkeit.
  • Mangelndes Interesse an Ausland, Ausländern, anderen Wertvorstellungen und anderen Kulturen.
  • Regeln des freien Partnermarktes gelten möglicherweise doch. (Erwartung von Selbstdarstellung, Spontanität, Humor, kleine Grenzüberschreitungen)
  • Hohe finanzielle Kosten für den Mann ohne Verbindlichkeit von der Frau.
  • Sexualfeindlichkeit und Gefahr der Versorgungsprostitution.

Diskussion[Bearbeiten]

Auf den ersten Blick sieht es so aus, als ob ein MAB im traditionellen Partnermarkt besser zurecht käme als auf dem freien. Betrachtet man die Tücken des traditionellen Marktes, kommen viele Gründe zum Vorschein, die auch hier die Partnersuche immer wieder scheitern lassen.

Die potentiell geeigneten weltoffenen Partnerinnen leben eher in der Stadt als auf dem Land und sind eher auf dem freien Partnermarkt zu finden. Ich vermute daher, dass ein MAB nicht um den freien Partnermarkt herumkommt, und empfehle ihm, seine Partnerin zuerst auf dem freien Markt zu suchen: im Bekanntenkreis, wo Ausländer und Einheimische einander treffen, oder auch in Diskotheken, Ausländer­kneipen usw. Außerdem ist der Umgang mit dem traditionellen Partnermarkt problematisch. Obwohl auf dem freien Partnermarkt sehr schwer erlernbare Regeln herrschen, hat ein MAB dort aus verschiedenen Gründen (z.B. „Ausländerbonus“) immer noch bessere Chancen als im Heimatland.

Trotzdem muss man als Ausländer die Erwartungshaltung auf dem traditionellen Partnermarkt kennen, weil im Zweifelsfall die Eltern der Partnerin diese Erwartungen haben und die Partnerin vielleicht nach außen eine Fassade aufrecht erhalten muss.

Ich will nicht ausschließen, dass ein MAB auch auf dem traditionellen Partnermarkt erfolgreich sein kann. Ich habe aber noch keine Erfolgsgeschichten persönlich gehört. Wenn in einem Land tatsächlich so gut wie alle Menschen den traditionellen Regeln folgen, dann sind vielleicht auch die interessanten, offenen und auslandsinteressierten Menschen dort zu finden. Und wenn ein gemeinsamer Freund jemanden vorstellt, dann besteht zumindest eine reelle Möglichkeit, dass es funktioniert.

Es passiert in manchen Ländern tatsächlich häufiger, dass man z.B. von Eltern die Tochter des Hauses vorgestellt bekommt. Auch wenn es schließlich aus irgendwelchen der unendlich vielen möglichen Gründe scheitert, sollte man eine solche Chance wahrnehmen. Im Zweifelsfall hat man wieder etwas über Land und Leute gelernt, den traditionellen Partnermarkt des Landes kennengelernt, und Klarheit bekommen, was geht und was nicht.

Zusammenfassung[Bearbeiten]

Tipps:

  • Dem freien Partnermarkt folgen und in Eigeninitiative Frauen kennenlernen und Flirten lernen.
  • Die Regeln des traditionellen Partnermarktes zumindest kennenlernen.
  • Wenn die Frau mit Begleitung auftaucht, ablehnen oder selbst eigenen Freund als Begleitung holen.
  • Sich nicht finanziell ausnutzen lassen. Zurückhaltung bei Geschenken und Einladungen an ihre gesamte Familie zum Essen.
  • Mit körperlichen Berührungen in der Gegenwart Dritter (und nur dann) zurückhaltend sein.
  • Völlig asexuelles Verhalten der Frau ablehnen. Eine körperliche Annäherung sollte stattfinden, wenn auch langsam.
  • Gegenüber den Eltern der Frau zurückhaltend und konservativ sein.
  • Angeboten, sich vermitteln zu lassen (z.B. die Tochter des Hauses kennenzulernen), zu beachten und Erfahrungen zu sammeln.
  • Bei Vermittlungsversuchen darauf achten, dass der Vermittler beide Personen gut kennt und offen und ehrlich zu beiden ist.

Siehe auch[Bearbeiten]


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