Mars (Roman)

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Mars ist ein autobiografisches Buch von Fritz Zorn (1944-1976), der bürgerlich Fritz „Federico“ Angst hieß.

In seinem 1977 postum erschienenen Buch macht er die schweizerisch-bürgerliche Umwelt für seine Krebserkrankung (malignes Lymphom) verantwortlich. Das Buch wurde wegen seiner Radikalität und der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung zum Lebensgefühl der protestierenden Jugend passenden rebellischen Diktion zu einem Kultbuch der 1980er-Jahre.

Zorn beschreibt in Mars sein (zu) spätes, von der Krankheit ausgelöstes Erschrecken über sein dreißig­jähriges „nicht gelebtes“ Leben. Seine Krankheit deutet er in einem psycho­somatischen Sinn, aber auch als Symptom eines den gesamten gesellschaftlichen Organismus befallenden Degenerations­prozesses. Im Angesicht des nahenden Todes wird ihm klar, dass während seiner zugleich behüteten und kalt-strengen Kindheit in einer wohlhabenden, groß­bürgerlichen Familie an der Zürcher Goldküste und hinter der Fassade seiner geradlinigen Berufs­karriere für ihn als Menschen fast alles „falsch gelaufen“ ist.[1]



In dem autobiografischen Buch Mars beklagt sich der Autor unter dem Pseudonym „Fritz Zorn“ unter anderem darüber, dass er nie eine Freundin hatte, und unter anderem seine Überzeugung, dass Krebs aus negativen Emotionen entsteht.[2]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Wikipedia: Fritz Zorn – Abschnitt „Mars“
  2. Englischsprachiges IncelWiki: Mars (book) (Übersetzung WikiMANNia)