Inceltum

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Inceltum ist eine Beeinträchtigung, Ungeschlechtlichkeit, ein Lebensumstand, ein soziales Phänomen und ein Sachverhalt, der durch die Unfähigkeit gekennzeichnet ist, einen romantischen oder sexuellen Partner zu bekommen, trotz wiederholter Bemühungen um dieses Ziel.

Wenn man nach den Bildern geht, die einem in vielen Medien präsentiert werden, bedeutet Jung-Sein fast automatisch heiße Leidenschaft, wechselnde Beziehungen und hemmungslosen Sex. Tatsächlich gibt es aber eine überraschend große Zahl von Menschen, die nichts von all dem erlebt haben. „Kein Kuss, keine Umarmung, gar nichts“ beschrieb es Peter Praschl in einem der seltenen Zeitschriften­artikel (hier in der AMICA), die sich mit dieser Personengruppe überhaupt beschäftigten. Was für viele Menschen wie von selbst stattfindet, körperliche Zärtlichkeiten mit einem geliebten und begehrten Menschen, ist für andere ein Lebensthema, ein Lebenswunsch geworden. Ganze Jahre und Jahrzehnte, in denen dieser Wunsch nicht in Erfüllung geht, werden innerlich als „verlorene Jahrzehnte“ abgebucht.[1]

Fußnote[Bearbeiten]

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