Historische Begriffe

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Ernst Bornemann, der in seinem Buch Sex im Volksmund Tausende von Begriffen gesammelt und sortiert hat, nennt einige, die im Zusammenhang mit Absolute Beginnern gebracht werden können.

Begriffe[Bearbeiten]

Familienstand[Bearbeiten]

  • ledig: einspänning, nicht vergeben, noch zu haben, los und ledig.
  • lediger Mann: Einspänner, Hagestolz, Junggeselle, Käfferle, Platteisen, Speckerbes, Stautzen­fresser, freier Mann, alter Knabe, alter Sack, bevölkerungs­politischer Blindgänger.
  • ledige Frau: Backobst, Bankfleisch, Betschwester, Einspännerin, alte Jungfer, alte Tante, alte Vettel, alte Wachtel, spätes Mädchen, trockene Schrippe.

Sexuelle Erfahrung[Bearbeiten]

  • unerfahren: grün, schnöselig, unbeleckt, von gestern, geistig halbstark, noch nass hinter den Ohren, sexuell in der Sexta.
  • unerfahrener Mann: Abc-Schütze, (blutiger) Anfänger, Böhnhase, Gimpel, Greenhorn, Hammel, Plumpsack, dunkelgrüner Laie, ewiger Jüngling, geistiger Halbstarker.
  • unerfahrene Frau: Bählamm, Küken, Dunzel, ahnungsloser Engel, Christkindchen, Seelchen, Unschuld, ewiges Mädchen.

Völlige Unerfahrenheit[Bearbeiten]

  • jungfräulich: allein, intakt, frisch, keusch, schlachtreif, trocken, unbelegt usw.
  • Jungfrau: Agnese, Gänseblümchen, frisches Fleisch, unbelegtes Brötchen, trockene Fotze usw.
  • unberührter Mann: grüne Gurke / Rübe / Spargel, keuscher Joseph, männliche Jungfer, ewiger Jüngling, Spätentwickler, Spätzünder, Fehlzünder, Kahlschlag.

Diskussion[Bearbeiten]

Viele Begriffe sind anderweitig definiert und sind daher nur im entsprechenden Kontext verständlich sind (frisches Fleisch, grün). Einige Begriffe sind völlig unverständlich (Stautzen­fresser, Hagestolz) oder klingen wie erfunden (Dunzel). Es fällt auch auf, daß viele Begriffe in die Kategorien Norm­abweichungen (Blindgänger), geistige Zurück­gebliebenheit (geistiger Halbstarker) und Beleidigungen (alte Wachtel) gehören, was auf die Ablehnung von ABs durch Teile der Bevölkerung schließen lässt. (S. auch Verachtens­theorie) Natürlich sind sie nicht für eine neutrale und achtungsvolle Diskussion geeignet.

Literatur[Bearbeiten]

  • Sex im Volksmund, Ernst Bornemann. Rowohlt-TB (1991) ISBN 3-4991-6329-2
  • Sex im Volksmund - Der obszöne Wortschatz der Deutschen. Ernst Bornemann, Rowohlt (1971)

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