Hapa

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Hapa ist ein hawaiianisches Pidgin-Wort, mit dem gemischt­rassige Menschen bezeichnet werden – in erster Linie, wenn auch nicht ausschließlich –, die einen weißen und einen asiatischen[1] Elternteil haben.

Es ist die Abkürzung für Hapalua, ein hawaiianische Wort, das wörtlich „halb“ bedeutet – und es entstand als abwertende Bezeichnung für gemischt­rassige Kinder von Plantagen-Gast­arbeitern aus den Philippinen, Korea, China und Japan und die Frauen, die sie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf Hawaii heirateten.[2]



Sie war groß und sommersprossig, mit langem, dunklem Haar – und wir stachen auf die gleiche Weise hervor. Als ich mich vorbeugte, um Hallo zu sagen, schrie sie über das Getöse hinweg: „Du bist Hapa, nicht wahr?" Es war das letzte Wort, das ich in D.C. zu hören erwartete, aber ich begrüßte die erfrischende Pause von der ständigen und unvermeidlichen Frage: „Was bist du?“

Was ich bin? Das fragen sie mich hier wirklich: Was ist diese besondere Rassen­mischung, die Dich geschaffen hat? Denn DU passt in meinen Gedanken nicht in eine einzige Schublade, und das verwirrt mich.

Ich bin halb Koreaner und halb Weißer, und es ist normalerweise einfacher, es einfach dabei zu belassen. Wenn ich jedoch meine Identität freiwillig angeben würde, würde ich Ihnen sagen, dass ich Hapa bin.

Hapa ist ein hawaiianisches Pidgin-Wort, mit dem gemischt­rassige Menschen bezeichnet werden – in erster Linie, wenn auch nicht ausschließlich, diejenigen, die halb weiß und halb asiatisch sind. Es ist die Abkürzung für Hapalua, ein hawaiianische Wort, das wörtlich „halb“ bedeutet – und es entstand als abwertende Bezeichnung für gemischt­rassige Kinder von Plantagen-Gastarbeitern aus den Philippinen, Korea, China und Japan und die Frauen, die sie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf Hawaii heirateten.[3][4]

In den letzten Jahren ist Hapa jedoch zu einem Begriff geworden, den sich die Menschen auf Hawaii mit Stolz zu eigen machen. Ich habe das Wort auf Hawaii gelernt, wo ich meine Grund­schul­zeit damit verbrachte, eines der „weißesten“ Kinder in meiner Schule in Waialua, Hawaii, zu sein. Später zog ich nach Kansas und wurde der einzige „Asiate“ in meiner fünften Klasse. Meine weißen Freunde hielten sich die Nasen an den Kimbap, den meine Mutter zu besonderen Anlässen schickte. Sogar jetzt noch staunen Freunde über ihre Inkompetenz mit Essstäbchen, bevor sie geloben, asiatische Männer zu heiraten – weil „gemischte Babys so süß sind“!

Aber in dem seltenen Fall, dass ich mich unter Koreanern wiederfinde, ist unverhohlen klar, dass ich nicht zum Club gehöre. Ich bin mir meiner koreanischen Aussprache bewusst, und ich verbeuge mich ein wenig zu lange bei dem Versuch einer respektvollen Begrüßung.

Es ist diese Identitätsverwirrung, die die Erfahrung des Hapa-Seins prägt - das Ringen um ein Gleichgewicht zwischen zu weiß und zu asiatisch.

Indem ich mich als Hapa identifiziere, habe ich einen Weg gefunden, meine Unzufriedenheit zu normalisieren. Ein bestimmtes Wort für das, was ich bin, zu haben, verbindet mich mit einer größeren rassischen Demographie, in die ich perfekt passe - und mehr noch, es macht mich bemerkenswert unspezialisiert. Unter den Hapas bin ich nicht mehr eine biologische Kuriosität, sondern nur noch ein Produkt dieses Landes.

Es ist kein Zufall, dass der Begriff seinen Ursprung auf Hawaii hat; seine kulturelle und geographische Isolation macht den Bundesstaat zu einem besonders interessanten Fallbeispiel für Rasse und Identität in den USA. Etwa 27 Prozent der Bevölkerung Hawaiis identifizieren sich ausschließlich als weiß, verglichen mit 77,7 Prozent der Bevölkerung des Landes. Und während sich weniger als drei Prozent der US-Bevölkerung insgesamt mit mehr als einer Rasse identifizieren, identifizieren sich 23,3 Prozent der Bevölkerung Hawaiis in irgendeiner Weise als gemischt. Demographisch gesehen verschmelzen und vermischen sich die Menschen auf Hawaii auf eine Art und Weise, die die Bevölkerung des Landes als Ganzes auf Jahre hinaus nicht annähernd erreichen wird.

Der Künstler Kip Fulbeck lebte mehrere Jahre lang auf Hawaii, und er erinnert sich, dass sich Nicht-Weiße der rassischen und kulturellen Unterschiede unter ihnen stärker bewusst sind als auf dem Festland.

„Wenn ich auf Hawaii lebe und Pickup-Basketball spiele“, sagte er, „werden sie sagen: ‚Hapa haole, wirf mir den Ball zu‘ oder ‚Hey, Buddhakopf! Hey, Kimchi!‘“

Wie ich schätzt Fulbeck die Nuancierung der Selbstidentität auf Hawaii – dort war er nicht „das asiatische Kind“ wie in der Schule in Kalifornien oder „das weiße Kind“ zu Hause bei seiner chinesischen Familie. Er war Hapa.

„Ich denke, [hapa] ist ein viel interessanteres und genaueres Wort als ‚amerikanisch‘ oder ‚eurasisch‘ oder irgendein anderes Wort, das aus zwei Wörtern zusammen­gesetzt ist, denn ich halte mich nicht für halb asiatisch und halb weiß“, sagte Fulbeck zu mir. „Ich betrachte mich als Ganzes.“

Im Jahr 2000 begann Fulbeck damit, Fotos von Hapa-Menschen zu machen und sie einzuladen, sich mit ihren eigenen Worten zu identifizieren. Aus der Foto­sammlung entstand das Hapa-Projekt[5], ein multirassisches Identitäts­projekt, das Wander­ausstellungen, Präsentationen und ein veröffentlichtes Buch umfasst: Part Asian, 100% Hapa (Deutsch: „Zum Teil asiatisch, zu 100% Hapa“). Er hat Tausende von Menschen für das Projekt fotografiert, und die Gemeinschaft rund um das Projekt bleibt online lebendig.

Zum Teil wegen seines Projekts und zum Teil wegen der hawaiianischen Diaspora hat der Begriff Wege auf das Festland gefunden. Entlang der Westküste sind Restaurants wie Hapa Ramen und Hapa Sushi entstanden, in denen Gerichte serviert werden, die traditionelle asiatische Gerichte verfeinern.

Je mehr Amerikaner diese rassischen Zwischen­räume besiedeln, desto mehr wird sich die Sprache, die wir für eine multi­rassische Identität verwenden, zunehmend normalisieren – und hoffentlich werden sich weniger Hapas Fremden gegenüber in Teilen und Prozent­sätzen erklären müssen.
—Alex Laughlin[2] (Übersetzung WikiMANNia)

Siehe auch[Bearbeiten]

Die Lebenswirklichkeit der Kinder aus gemischten Ehen.
AFWM
Asian-Female-White-Male bezieht sich auf eine romantisch-sexuelle Beziehung zwischen einem asiatischen Weib und einem weißen Mann.
Ihre Kinder hassen die Tatsache, dass die Beziehungen von AFWM-Pärchen oft auf einem Fetisch beruhen und deshalb nicht lange halten, dass der weiße Mann (ihr Vater) ein Schwächling und das asiatische Weib (ihre Mutter) eine hypergame, lügende, oberflächliche, nach Gold grabende Fetischistin ist.[6]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Der Begriff Asiatisch wird hierbei in Anlehnung an die Kategorie Asian des US Census als Bezeichnung für Angehörige asiatischer Volksgruppen mongoliden Phänotyps definiert.
  2. 2,0 2,1 Alex Laughlin: ‚Half Asian‘? ‚Half White‘? No - ‚Hapa‘, NPR24 am 15. Dezember 2014
  3. What is hapa?, hapavoice.com
  4. Asian American History Timeline, us-immigration.com
  5. The Hapa Project, kipfulbeck.com
  6. The Incel Wiki: R/HAPAS - Absatz "They hate their parents" (Übersetzung: WikiMANNia)

Externe links[Bearbeiten]


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