Femoide

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Femoide, auch Femoid (von lateinisch feminaWeib“ und altgriechisch εἶδος eidos „Aussehen“, „Gestalt“ → „einem Weibe ähnlich“), ist die Bezeichnung für ein humanoides Wesen mit weiblichem Geschlecht. Im Englischen steht Femoid als Kurzform für „female humanoid organism“.

Eigenschaften[Bearbeiten]

Viele Incels haben keinerlei positive Interaktionen mit Frauen. Auf diese Weise werden Frauen für sie zu „Femoiden“. Für diese Incels sind Frauen Kreaturen, von denen sie ihr ganzes Leben lang schikaniert oder ignoriert werden. Das heißt, es sei denn, die Femoide hat irgendwie Geld aus ihnen herausgeholt (oder zumindest versucht, es zu tun), als Lehrerin oder Beraterin oder Friseurin oder Ehefrau, etc. … Viele herabgewürdigte Incels sehen in dem Feminismus einen Prozess, mit dem Frauen die Männer anlügen, mit dem Ergebnis, dass ihre immer größer werdende sexuelle Freiheit dazu führt, dass sie unter den Rang 8 auf der männlichen Attraktivitätsskala fallen. Viele Incels sehen die moderne sexuelle Selektion als Förderung bösartiger männlicher Konkurrenz und toxischer Männlichkeit.

Ursprung des Begriffs „Femoide“[Bearbeiten]

Frauen waren verärgert darüber, dass Autisten autistisch (was nicht neu ist) sind, und beklagten sich darüber, dass in Incel-Foren der wissenschaftliche Begriff „weiblich“ anstelle von „Frau“ verwendet wird. Als Reaktion darauf, dass die Klage dumm war, da man nicht immer „Frau“ durch „weiblich“ ersetzen kann, hörten viele Incels auf, das Wort „weiblich“ zu verwenden. Und statt ein neutraleres Wort zu wählen, wählten sie einen menschen­ferneren Begriff, „Femoide“, um sich über Frauen lustig zu machen, die das Wort „weiblich“ hassen, und um sich über ihren eigenen Autismus lustig zu machen.

Für den deutschen Sprachraum ist anzumerken, dass diese Auseinandersetzung in englisch­sprachigen Foren stattfand und der Begriff im deutschen Sprachgebrauch keine Rolle spielt.

Wahrnehmung des Begriffs „Femoide“[Bearbeiten]

Feministinnen behaupten, der Ausdruck Femoid spräche Weibern das Menschsein ab, stelle eine Abwertung von Weibern dar und drücke einen Hass auf Frauen aus. Tatsächlich beschreibt der Begriff Femoid einen negativen Gegenentwurf zu den echten weiblichen Menschen, mit denen man sich verabreden kann, mit denen man Sex haben kann, die man heiraten kann, mit ihren Familie gründen und Kinder haben kann. Mit einer Femoide kann man all das eben nicht, weshalb sie als „einem Weibe ähnlich“ beschrieben werden. Es ist eben nicht möglich, mit einer Femoide eine Beziehung aufzubauen.

Der Wert von Femoiden[Bearbeiten]

Femoide sind sehr gut darin, sehr oft zu lügen und sich dabei nicht schlecht zu fühlen. Sie sind deshalb sehr gut für die Kindererziehung und den Anwaltsberuf geeignet, aber ein bisschen mehr als irreführend beim Ausgehen oder beim Geben von Beziehungs­tipps. Der einfachste und heroischste Akt des Mitgefühls und der Großzügigkeit für Weiber wäre es, sich um Beziehungen zu Incels zu bemühen. Es ist jedoch nicht bekannt, ob es Incel-Groupies tatsächlich gibt oder nicht, da es innerhalb der weiblichen Gattung an natürlicher sexueller Großzügigkeit mangelt. Femoide sind auch sehr gut darin, Männern persönlichen Reichtum zu entlocken, wenn man ihnen die Freiheit dazu lässt. In den Vereinigten Staaten besitzen die Femoiden heute insgesamt mehr persönliches Vermögen als Männer.

Fortbewegung[Bearbeiten]

Femoide reisen gerne im Rudel[1], besonders an Orten ohne Verkehrsinfrastrukturfinanzierungsgesellschaft. Auf der Donau meiden Femoide Boote wegen Unterfinanzierung der Donaudampfschiffahrtselektrizitätenhauptbetriebswerkbauunterbeamtengesellschaft.

Was männerhassende Feministinnen daraus machen[Bearbeiten]

Der Toronto-Täter bewegt sich in einem Kreis von maskulinistischen Männern, die sich selber als „Incels“ bezeichnen. Diese „unfreiwillig Zölibatären“ machen Frauen dafür verantwortlich, dass sie keinen Sex bekommen. Frauen bezeichnen sie als „Femoide“, angelehnt an „Humanoide“: menschen­ähnlich, eigentlich nur dazu gemacht, Männern Sex zu geben. Da sie den aber „Alpha­männern“ vorenthalten, gehören sie eingeschüchtert. Damit sie Respekt bekommen, vor den Betas. Das mündet in einer politischen Zielsetzung: „Eines Tages werden die Incels ihre wahre Stärke und Anzahl begreifen und das bedrückende, feministische System stürzen. Stell dir eine Welt vor, in der Frauen dich fürchten.“ Das schrieb der Attentäter Elliot Rodger nach seinem Angriff auf die Universität von Santa Barbara 2014, bei dem er sechs Menschen ermordete. Minassian nannte Rodger als Vorbild für seinen Anschlag in Toronto. Die Verunsicherung einer gesellschaftlichen Gruppe durch gezielte Anschläge ist ein typisches Ziel von Terrorismus.
—Der Freitag[2]

Veronika Kracher:

Als Ventil für den eigenen Frust scheint das Internet. In Foren tauscht man sich mit Gleichgesinnten über die Verkommenheit von als „Femoidsdehumanisierten Frauen aus, ergießt sich in Vergewaltigungs- und Mord­fantasien, und bestätigt sich gegenseitig, dass man Abschaum sei, denn: Selbst- als auch Frauenhass bestimmen das komplette Dasein der Incels.

Diese permanente, aber nur vermeintliche Kränkung ist dem Incel untragbar, und muss so ihre Wieder­gutmachung im Terror gegen Frauen finden, wie Männer wie Rodger, Minassian, oder Scott P. Beierle beweisen.

Doch Incels sind keine „schwarzen Schafe“, sondern ihre Ideologie ist in patriarchalen Verhältnissen verwurzelt: der Glaube auf das Recht auf den weiblichen Leib, als auch die Abwertung von Frauen und deren selbstbestimmter weiblicher Sexualität sind auch außerhalb von Incel-Foren weit verbreitet.
never! again-Blog[3]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. „Häufig kann man Frauen beobachten, die sich spontan zu einem Rudel zusammenschließen, um gemeinsam zur Toilette zu gehen. Oftmals wird dieser Zusammenschluss von nur einem toiletten­besuchs­bedürftigen Individuum initiiert. Das übergeordnete Motiv dieser Toilettenbesuche blieb der Männerwelt bisher verschlossen. Derzeit erforscht die NASA dieses Phänomen in einer Langzeitstudie, die jedoch bislang zu keinem schlüssigen Forschungs­ergebnis geführt hat. Bisweilen wird angenommen, dass an diesen Orten die strebsamen Frauen erlernen, wie sie Männern eine Szene zu machen haben. Als weitere Vermutung wird ein starker Herdentrieb angenommen – der so nur bei Frauen vorhanden ist – und auch in kleinen geschlossenen Räumen Anwendung findet.“ – Stupidedia: Frau Abschnitt "Rudelbildung"
  2. Elsa Koester: Für jede getötete Frau ein Bier, Der Freitag am 3. Mai 2018 (Maskulinisten - Warum das Attentat in Toronto nicht als Amokfahrt, sondern als Terroranschlag einzustufen ist.)
  3. Veronika Kracher: "Incels", never! again-Blog am 6. Mai 2020, 19:30-22:00 Uhr

Siehe auch[Bearbeiten]


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