Betrug auf dem internationalen Partnermarkt

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Bei der Partnersuche im Ausland gibt es zahlreiche ernstzunehmende Gefahren durch vermeintliche Partnersuchende, die nur auf Betrug aus sind. Der folgende Text beschreibt, wie deutsche Männer sich vor betrügerischen ausländische Frauen schützen können. Da dies eine Seite ist für Deutsche, die einen ausländischen Partner suchen, und denen hier ehrliche Absichten unterstellt werden, wird hier auf Betrug durch Deutsche an Ausländern und entsprechenden Gegenmaßnahmen nicht eingegangen. Grundsätzlich gilt Folgendes auch für deutsche Frauen im Umgang mit ausländischen Männern.

Ursachen für Risiken[Bearbeiten]

Die Gefahren, durch Partnerinnen ausgenutzt zu werden, sind bei der Partnersuche im Ausland aus mehreren Gründen größer als im Inland:

  • Das Fehlen von gemeinsamen Bekannten verhindert soziale Kontrolle und erleichtert asoziales Verhalten.
  • Einkommensunterschiede bilden ein weiteres Motiv für Ausnutzung.
  • Gerichtliche Klagen über Ländergrenzen hinweg sind schwieriger als Betrügereien über Ländergrenzen.

Darstellung der Risiken in den Medien[Bearbeiten]

Siehe Bedenken gegen Partnersuche im Ausland

Häufigkeit[Bearbeiten]

Die Anzahl der Frauen, die sich für ausländische Männer interessieren, ist meistens recht klein im Vergleich zu partnersuchenden Frauen insgesamt. Die Frage ist, wie hoch ist darunter der Anteil von Frauen, die mit bösen Absichten ausländische Männer suchen.

Beobachtungen:

  • Ein mir (Tobias N) bekannter Mann hat seine Frau auf Kuba kennengelernt und erfolgreich Frauen mit schlechten Absichten vermieden. Er schätzt den Anteil auf 90 %.
  • In Foren findet man gelegentlich rassistisch klingende Beiträge der Form „Alle Frauen aus xxx sind Schlampen, die nur yyy wollen.“
  • Ein Forenbeitrag:
Ich habe selbst mal zwei Jahre in Osteuropa gearbeitet. Meine Erfahrung ist, dass es einen Teil Frauen gibt, die grundsätzlich nichts mit Ausländern anfangen wollen und einen zweiten, die dabei wirtschaftliche Gesichtspunkte verfolgen. Der schmale Rest von Frauen, die das wertfrei als Beziehung mit besonderen Randbedingungen ansieht, ist zum einen recht schwer zu finden und zum anderen nicht so ohne weiteres bereit auszuwandern.

Diese Beobachtungen legen nahe, dass in armen Ländern ein Anteil von 90 % Abzockerinnen auf dem Partnermarkt und mehr durchaus realistisch ist. Das bedeutet aber nicht notwendigerweise, dass 90 % aller Frauen, die etwas mit Ausländern zu tun haben, Betrügerinnen sind, sondern nur die, die gerade auf dem Partnermarkt sichtbar sind.

  • Betrüger tummeln sich nämlich ständig (d.h. jahrelang) auf dem Partnermarkt, während ehrliche Partnersuchende meist nur wenige Monate dort sind.
  • Betrüger leben von den Einnahmen und verbringen viel Zeit auf dem Partnermarkt, während ehrliche Menschen nebenbei Arbeit und ein soziales Leben haben.
  • Betrüger haben wechselnde Profile, während ehrliche Partnersuchende meist nur eins oder zwei haben.
  • Betrüger haben viele Kontakte gleichzeitig, während ehrliche Partnersuchende nach vielen anfänglichen Kontakten meist nur eins oder zwei haben.

Betrüger können daher viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen und ehrliche Partnersuchende völlig verdecken.

Äußerungen wie diese sind nicht rassistisch, sondern spiegeln oft einfach nur reelle Erfahrungen zusammen mit nachvollziehbarem Hass wider. Es gibt an bestimmten Orten tatsächlich Häufungen von Menschen, die nichts besseres zu tun haben, als solche Vorurteile (oder Urteile) gegen ihre Landsleute zu schüren. Wer das nicht glaubt, der möge sich in Bombay an den Bahnhof stellen und auf die vielen „hilfsbereiten“ Gepäckträger und Rikschafahrer warten …

Das Ausmaß, wie weit eine Betrügerin geht, ist sehr unterschiedlich. Manche vermeiden erste Treffen und versuchen vorher durch erfundene Geschichten Geld abzusaugen. Manche heiraten sogar den Mann, um ihn auszunehmen oder in seinem Land Fuß zu fassen oder zu verschwinden und ruinieren ihn nebenbei. Daher muss der Mann während des gesamten Kennenlernens auf folgende Warnzeichen achten.

Orte[Bearbeiten]

Der Anteil von Partnersuchenden mit schlechten Absichten hängt natürlich auch vom Ort ab. In der Strandkneipe können es 100 % Abzockerinnen und Prostituierte sein. Im Landesinneren fern von Touristenströmen, an Arbeitsplätzen und in Unis deutlich weniger.

Das Risiko lässt sich weiter vermindern, indem man nicht gezielt Frauen sucht, die ausländische Männer haben wollen. Dann findet man auch Frauen, die nicht gezielt Ausländer suchen, aber ihnen auch nicht abgeneigt sind. Hier dürfte der Abzockerinnenanteil noch niedriger sein.

Dahinter steckt das Prinzip, dass Kriminelle meist erstaunlich flexibel und mobil sind. Sie sind die Ersten, die sich auf neue Nischen stürzen, wie hier Prostitution ab Strandkneipe, internationale Partnermärkte, schräge Geschäfte mit Touristen usw. Sie treten gehäuft, wo es lukrativ ist, auf und anderswo überhaupt nicht. Währenddessen bleibt die normale Bevölkerung meist da, wo sie ist. Aus Polen kamen ja auch zuerst die Autodiebe, dann die Spargelstecher und als letztes ganz normale Leute.

Orte können reelle Orte sein, aber auch virtuelle Orte im Internet.

Schlechte Orte:

  • Umgebung von Touristenhotels
  • Internationale Partnerbörsen, besonders die ohne Maßnahmen gegen Missbrauch
  • Rotlichtmilieu

Gute Orte:

  • Gaststätten, die von Einheimischen besucht werden.
  • Internationale Diskussionsforen für bestimmte Themengebiete
  • Arbeitsplatz und Universität
  • Nichtregierungsorganisationen

Bei der Suche[Bearbeiten]

Die Scammer: Die meisten Betrüger lassen sich nicht auf Treffen ein. Sie versuchen stattdessen, Interesse zu heucheln und mit erfundenen Geschichten den Mann zu Geldüberweisungen zu überreden und ihn hinzuhalten. Sie führen oft mehrere Kontakte parallel. Manchmal gibt es diese Frau gar nicht und Fotos sind von irgendwo kopiert. Manchmal steht dahinter ein Mann oder eine unseriöse Agentur. Manchmal hat der Betrüger auch mehrere gefälschte weiblichen Identitäten.

Falsche Identitäten[Bearbeiten]

Es gibt verschiedene Formen von Identitätsbetrug:

  • Manche Betrüger, die es nicht auf ein reales Treffen ankommen lassen wollen, kopieren sich Bilder von irgendwo (manchmal Fotos von Promis) und erfinden Identitäten.
  • Manche Betrüger kooperieren mit Frauen, die ihre Fotos geben und ein Entgelt bekommen und vom Betrug wissen.
  • Manchmal benutzen Betrügerinnen eigene Fotos, wenn sie bereit sind, den Mann zu treffen und ihn längere Zeit ausnzunutzen (z.B. durch Heirat).

Im Fall von „SMS-Flirts“ (gibt's die noch?) sind es sogar Teams, die in Schichtarbeit rund um die Uhr Nachrichten schreiben. Als Hilfe bekommen sie die bisherige Interaktionshistorie auf dem Bildschirm angezeigt.

Betrüger, die gleichzeitig mehrere Opfer „bedienen“ müssen, haben Schwierigkeiten, mehrere Kommunikationskanäle gleichzeitig zu nutzen und konsistente Nachrichten zu schicken. Das kann zu ihrer Aufdeckung genutzt werden.

Kontaktdaten:

Um die Identität festzustellen, kann man nach kurzem Kennenlernen fragen nach:

  • Fotos.
  • E-Mail-Adresse, Chat oder Skype.
  • Adresse. Betrügerinnen oder betrügerische Agenturen als Mittelsmänner geben sie nur ungern heraus.
  • Telefonnummer. Es wird immer unwahrscheinlicher, dass sie überhaupt keinen Zugriff zum Telefonnetz hat. Im Zweifelsfall gibt es bereits Mobilfunknetze, wobei Festnetznummern vorzuziehen sind.
  • Anschriften von ihrem Arbeitgeber oder ihrer Arbeitsgruppe an der Universität.
  • Wenn man sie über eine international agierende Organisation (religiöse Gruppen, Nichtregierungsorganisationen oder politischen Parteien) getroffen hat, dann ggf. Adresse der Zweigstelle, wo sie Mitglied ist.
  • Später eine Kopie des Reisepasses. Die braucht man ggf. später sowieso für Geldüberweisungen und Papierkram.

Kongruenz:

Angenommen man hat neben E-Mail, auch Chat, Telefon und den Postweg zur Verfügung. Wenn man mit ihr telefoniert, kann man sie auf Details der Fotos ansprechen, z.B. Aussehen, Schmuck oder Kleidung. Man kann sie auf den Inhalt der Briefe ansprechen. Lassen sich Gesprächsthemen bei Wechsel des Kommunikationsmittels fortsetzen? Oder stellt sie am Telefon eine Frage, die man schon längst per Brief beantwortet hat? Wenn sie nicht die Person auf den Fotos oder die Schreiberin der Briefe ist, dann wird sie ein Problem haben.

E-Mail:

Wenn die E-Mail nicht über ein Webinterface erstellt wurde, dann kann man mit Hilfe der E-Mailheader manchmal feststellen, von wo sie abgeschickt wurde. So kann man Hausanschlüsse, Arbeitsplätze und Internetcafes auseinander halten.

Fotos:

Um Betrüger in Schwierigkeiten geraten zu lassen, kann man um weitere Fotos bitten:

  • mit ihnen und ihren Eltern und Bekanntenkreis,
  • aus ihrem Alltag, z.B. Arbeitsplatz, Uni, Vergnügungspark usw.,
  • mit ihnen vor Wahrzeichen ihrer Heimatstadt.

Wenn der Betrüger nicht die auf dem Foto abgebildete Person ist, dann wird er/sie große Probleme haben, solche Fotos zu liefern. Wenn der Betrüger mit verschiedenen Frauen zusammenarbeitet, kann er zwar weitere Fotos bekommen, wird aber von dem zusätzlichen Aufwand genervt sein.

Wenn man Bilder per E-Mail bekommt, dann kann man sich auch die EXIF-Daten in den Bilddateien anschauen und prüfen. Das sind Metadaten über Aufnahmezeitpunkt, Kameratyp usw. Sie werden von manchen Bildbearbeitungsprogrammen angezeigt.

Webcams:

Manchmal gibt es die Möglichkeit, mit Hilfe von Webcams mit ihr zu telefonieren. Betrügerinnen kann man wie folgt erkennen:

  • Betrügerinnen müssen sich verstellen. Sowas ermüdet nach einiger Zeit.
  • Frauen, die unter Anweisung eines Betrügers im gleichen Raum handeln, blicken ihn öfter hilfesuchend an.
  • Man sieht ggf., wenn sie mit anderen Leuten zwischendurch chattet.

Arbeit und Ausbildung:

Man kann auch per Telefon und Webangebot prüfen, ob an der Uni der Fachbereich und das Forschungsgebiet überhaupt existieren. Man kann sich auch über ihr Fachgebiet etwas schlau machen und ihr ein paar gezielte Fragen dazu stellen und prüfen, ob sie dazu etwas sagen kann. Wenn nicht, dann fliegt der Betrug auf.

Man kann nach ihrem Arbeitsplatz fragen und sich mit Google Streetview nach den Räumlichkeiten erkundigen.

Kontaktverhalten:

Normale Menschen haben einen mehr oder weniger geregelten Tagesablauf. Zu bestimmten Zeiten sind sie weg (meist am Arbeitsplatz), zu anderen zu Hause. Sie haben Internetzugriff von zu Hause oder einem Internetcafe oder vom Arbeitsplatz. Passen die Zeiten, wann die Partnerin E-Mails abschickt oder telefonisch erreichbar ist, zu einem geregelten Tagesablauf? Ist ihr Tagesablauf konsistent mit dem, was sie über sich schreibt?

Es gibt also Möglichkeiten, über verschiedene Kontaktwege etwas über sie zu erfahren, und es so Betrügern zunehmend schwerer zu machen, eine falsche Identität aufrecht zu halten.

Kosten[Bearbeiten]

Die einzige Absicht von Betrügern ist es, an das Geld der partnersuchenden Männer zu gelangen. Sie werden also früher oder später Geschichten erfinden, um Geld zu verlangen. Die Gegenmaßnahme ist sehr einfach:

  • Es ist völlig unüblich, vor dem ersten persönlichen Treffen Geld für egal was an eine (noch) Unbekannte zu überweisen. Der Kontaktabbruch ist die einzige Option.

Daher sind die Beispiele erst im Abschnitt „Beim Kennenlernen“ gegeben, denn dann kann finanzielle Unterstützung vielleicht angmesssen sein.

Umleiten auf Bezahlangebote[Bearbeiten]

  • Angebot eines Strips gegen Geld vor der Webcam.
  • Aufforderung einer kostenpflichigen Seite beizutreten, um dort weiter zu chatten.
  • Beiläufige Frage nach Kreditkartennummer.

Ein sicheres Kriterium für Betrug.

Erstes Treffen[Bearbeiten]

Nach Kontaktaufnahme über große Entfernungen und kurzem Kennenlernen steht normalerweise das erste Treffen an. Es erscheint daher naheliegend, dass die vergleichsweise reichen Europäer die Reisekosten übernehmen. Leider wird dies von Betrügern ausgenutzt. Dabei passiert oft folgendes:

  • Die Frau gibt vor, den Mann in Deutschland besuchen zu wollen, und fordert Beitrag zu Flugkosten. Nach Erhalt des Geldes verschwindet sie auf Nimmerwiedersehen.

Dieser Betrugsversuch scheint mittlerweile international genormter Standard zu sein. Manchmal stehen da auch männliche Betrüger dahinter, die sich als Frauen ausgeben.

Mögliche Gegenmaßnahmen:

  • Auch für etwaige Übernahme von Reisekosten gilt: Es ist völlig unüblich, vor dem ersten persönlichen Treffen Geld an eine (noch) Unbekannte zu überweisen. Der Kontaktabbruch ist die einzige Option.
  • Wegen der hohen Reisekosten und der Probleme, ein Besuchervisum für Deutschland zu bekommen, ist es zweckmäßig, das erste Treffen in ihrem Land (oder auch einem preiswerten Drittland) stattfinden zu lassen.

Weiteres zu Reisekosten s. unten.

Falsche Dates[Bearbeiten]

Der Mann hat mit ihr ein Treffen vereinbart und reist in ihr Land. Dann kommen die Überraschungen:

  • Nach seiner Ankunft sagt sie ab.
  • Oder er trifft stattdessen angebliche Freundinnen an, die Geld dafür verlangen, dass sie sich mit ihm unterhalten.
  • Oder sie ist nicht die Person, die sie in der Kontaktanzeige vorgegeben hat zu sein.
  • Oder sie ist doppelt so alt und doppelt so schwer wie in ihrer Kontaktanzeige.
  • Oder was auch immer.

Die Reisekosten sind zum Fenster rausgeworfenes Geld.

Daneben gibt es noch die üblichen Risiken von Blind Dates: Beim ersten realen Treffen findet man einander nicht mehr sympathisch, hat nichts zu sagen oder es geht einfach nicht voran. Mangelnde Passung und Ablehnung dürften unabhängig von Betrugsversuchen auch hier der Regelfall sein.

Mögliche Gegenmaßnahmen:

  • Der Mann kann mit mehreren Frauen in der gleichen Gegend Kontakt aufnehmen und Treffen vereinbaren und so das Risiko eines totalen Reinfalls verringern. (Vielleicht auch über zwei verschiedene Agenturen, falls eine davon unseriös ist.) Wenn er in ihre Gegend reist, hat er schließlich auch den höheren Aufwand und ist ihr zu nichts verpflichtet, solange noch keine verbindliche Beziehung besteht.
  • Er lässt sie mehr in ihre potentielle gemeinsame Beziehung investieren. Je mehr sie investiert hat, desto mehr verliert sie bei einer Absage. Diese Investitionen können Zeit, Geld oder auch geistige Aufwände für gegenseitiges Kennenlernen sein.
  • Er plant unabhängig von ihr weitere Aktivitäten in ihrem Land, um das Land kennenzulernen.

Warnsignale und Gegenmaßnahmen[Bearbeiten]

Verfrühte Interessebekundungen:

Oft zeigen Betrügerinnen ungewöhnlich früh ein intensives (natürlich geheucheltes) Interesse an einem ausländischen Mann.

  • Nach wenigen ausgetauschten E-Mails kommen viel romantisches oder sexuelles Blabla und Liebesbekundungen.
  • Sie loben irgendwelche Eigenschaften des Mannes.

Falsches Interesse und Lob unterscheidet sich von echtem dadurch, dass es ungewöhnlich früh kommt und dass sie den Mann noch nicht richtig kennt, um ihn überhaupt beurteilen zu können.

Der Mann sollte sich folgende Fragen stellen:

  • „Warum findet sie mich gut?“
  • „Kennt sie mich überhaupt?“ (Vorsicht: Wenn ihr euch lange kennt, bedeutet das nicht notwendigerweise, dass ihr euch gut kennt!)
  • „Habe ich ihr von meinen Wertvorstellungen erzählt?“
  • „Steht sie hinter ihnen?“

(Eine ausführliche Diskussion von einigen echten und falschen Interessebekundungen findet man in „The Mystery Method“ von Erik Markovich aka Mystery.)

Mangelndes Kennenlernen:

Betrügerinnen verschicken oft nur (leicht modifizierte) Serienbriefe. Sie müssen ja viele Männer gleichzeitig anschreiben.

Man erkennt sie daran, dass:

  • sie nicht über sich schreiben.
  • sie nicht auf konkrete Fragen zu ihrer Person mit konkreten Antworten antworten.
  • sie Äußerungen des Mannes nicht mit eigener Meinung und Erlebnissen kommentieren.

Anscheinend betreiben Betrügerinnen nicht mal den Aufwand, statt gar keiner Identität eine falsche Identität aufrecht zu erhalten.

Es gibt übrigens auch ehrliche Frauen, die nichts Persönliches über sich schreiben, weil sie langweilig sind und keine Persönlichkeit haben. Auch sie muss man nicht treffen.

Manche ABs haben Angst, durch Ablehnung echte Chancen zu verlieren, so dass sie Hemmungen haben, falsches Interesse vehement zurückzuweisen. Trotzdem muss mann sich durchringen und solche Frauen ablehnen.

Allgemein ist zu sagen, dass der Mann sehr misstrauisch sein muss, was eine ehrliche Frau abschrecken könnte. Andererseits, wenn die Frau sein Misstrauen anspricht, sollte der Mann es mit der Gefahr des Betrugs begründen und von der Frau Verständnis dafür verlangen können.

Die meisten Betrügerinnen lassen sich anscheinend nicht auf ein persönliches Treffen ein und versuchen, den Mann zu Geldüberweisungen zu verleiten. Wer bis hier vorsichtig war, hat also einen Großteil schon ausgefiltert. Trotzdem: Manche Betrügerinnen gehen auf persönliche Treffen ein und heiraten sogar den Mann.

Beim Kennenlernen[Bearbeiten]

Die Goldgräberinnen: Sie lassen sich auf regelmäßige Treffen ein, um sich mit Geschenken bezahlen zu lassen und danach den Mann zu Geldüberweisungen zu überreden. Auch sie führen mehrere Kontakte parallel. Sie versuchen das Kennenlernen so lang wie möglich strecken. Sie wollen nicht heiraten und vermeiden wahrscheinlich auch Sex, weil sie nicht mit jedem Ihrer Opfer in Bett wollen.

Prostituierte nutzen Männer auf die gleiche Weise aus, versuchen ihn jedoch mit scheinbar einfachem und schnellem Sex zu binden. Sie betrachten den jeweiligen Mann als Dauergast für die Dauer der Urlaubsreise.

Geschenke[Bearbeiten]

Frauen als potentielle Partnerinnen fordern manchmal Geschenke, umfangreiche Kostenübernahmen usw. Männer lassen sich von ihr „einwickeln“, weil sie eingetrichtert bekommen haben, dass mann spendabel sein sollte, dass Frauen gerne „kleine“ Aufmerksamkeiten bekämen und weil sie als Bewohnerin eines armen Landes sich all das nicht leisten könnten.

  • Sie telefoniert lange, wenn er angerufen hat und kurz, wenn sie angerufen hat.
  • Sie lässt sich ständig das Essen ausgeben, Uhren und Händies und Handtaschen kaufen, und hat plötzlich keine Zeit mehr, wenn der Mann mit dem Kaufen aufhört.
  • Sie fordert Übernahme von Fahrtkosten bei gemeinsamen Ausflügen.
  • Sie will im Restaurant eingeladen werden.
  • Goldgräberinnen: Sie hat plötzlich keine Zeit mehr, wenn der Mann mit ihr Sex haben möchte.
  • Prostituierte: Sie lässt keinen Sex mehr zu, wenn der Mann nicht mehr für sie Geld ausgibt.

Mögliche Gegenmaßnahmen:

Eine nützliche Faustregel: Wenn sie sich ein Mobiltelefon leisten kann, dann kann sie sich auch die übrigen Kosten im Alltag leisten. (Zumindest in größeren Städten sind die Bewohner nämlich nicht so arm, wie man glaubt.)

  • Mann kann z.B. bei allen Ausgaben darauf bestehen, sie gleichermaßen zu teilen. Oder man übernimmt abwechselnd die Kosten, der Mann die Fahrt, die Frau das Essen, der Mann das Kino usw.
  • Kaufe ihr keine Geschenke, bevor ihr Sex gehabt habt. Geschenke sollen eine Belohnung für bereits erbrachtes Vertrauen sein, und kein Versuch, Sympathie, Vertrauen oder Sex zu erkaufen.
  • Sex muss unabhängig von Geschenken auf Gegenseitigkeit beruhen.

Der Mann muss also eisern, ihren Aufforderungen nach Kostenübernahme und der Versuchung, sie durch Geschenke und allgemeine Kostenübernahme herumzukriegen, widerstehen. Das sollte nach Möglichkeit unaufdringlich und nebensächlich geschehen, als ob mann über den Dingen steht. „Großzügig“ wirken, kann man trotzdem, indem man ihr zeigt, dass man einen gewissen Lebensstandard und Freizeitaktivitäten pflegt und sich selbst etwas gönnt, aber sie nur daran teilhaben lässt, wenn sie sich es verdient hat.

Dieses Durchhalten dürfte das Schwierigste für den Mann sein. Wenn die Frau abspringt, dann hat sie sehr wahrscheinlich sowieso kein persönliches Interesse an ihm gehabt.

Sprachunterricht[Bearbeiten]

Eine Sonderform von kostenlosen Dienstleistungen ist kostenloser Sprachunterricht während des Kennenlernens.

  • Die Frau spricht ständig Englisch mit ihm und benutzt ihn als kostenlosen Englischlehrer. Sie hat plötzlich keine Zeit mehr, wenn der Mann mit ihr ihre Sprache sprechen möchte.

Reisenden in Drittweltländern werden oft von Einheimischen (oft Frauen) zum Englisch üben angesprochen. Manchmal passiert das so häufig, dass es nervt. Manchmal tun die Einheimischen das auch mit der Absicht, überhaupt keine Gegenleistung zu erbringen, und missbrauchen den Partnermarkt dafür.

Mögliche Gegenmaßnahmen:

  • Die beste Gegenmaßnahme ist, wenn der Mann sie umgekehrt ebenfalls als private Sprachlehrerin einspannt (sogenannte Tandempartner). Dann hat er zumindest etwas von ihrer Sprache gelernt.

Für wechselseitigen Sprachunterricht sollten beide die Sprache des anderen etwa gleich gut beherrschen. Ansonsten wird immer die Sprache gesprochen, die der Gesprächspartner als Fremdsprache besser beherrscht. Wenn der Mann selbst die Fremdsprache besser spricht, hat bessere Chancen, noch besser zu werden und kann den Spieß sogar umdrehen.

Wenn die Frau daraufhin abspringt, hatte sie von Anfang an kein Interesse an einer Beziehung oder gar nur Freundschaft.

Reisekosten[Bearbeiten]

Durch die ungleichen Einkommen bzw. ungleicher Bewertung der Währungen weltweit müssen Bewohner reicher Länder weniger für ein Flugticket arbeiten als Bewohner armer Länder, die sich eine Fernreise vielleicht nur ein einziges Mal im Leben leisten könnten. Selbst wenn die allgemeinen Lebenshaltungs­kosten (Wohnen und Essen) in armen Ländern im gleichen Verhältnis zum Einkommen stehen wie in Europa, müssen doch für „internationale“ Produkte wie Tele­kommunikation, Elektronik und Fernflüge weltweit ähnlich hohe Preise trotz unterschiedlicher Einkommen bezahlt werden.

Beispiel: Ein Deutscher verdient 2000 EUR/Monat und muss 1500 EUR für ein Ticket nach Brasilien und zurück bezahlen. Eine Brasilianerin verdient 200 EUR/Monat als Eis­verkäuferin am Strand in Rio und muss davon 100 EUR Miete zahlen. Unglücklicherweise werden von ihr in Brasilien gleich 3000 EUR für ein Ticket nach Europa und zurück verlangt.

Wenn die Frau nach Deutschland reisen möchte, gibt es folgende Möglichkeiten sich vor Betrug zu schützen:

  • Der Mann kauft und bezahlt ihr Ticket. Aber er lässt sich vorher von der Reiseagentur über Maßnahmen gegen die Betrugsgefahr informieren. Es gibt z.B. nicht übertragbare Tickets, die er auf den Namen seiner Bekannten ausstellen lassen kann.
  • Der Mann verlangt von ihr nicht nur Flugnummer und Zeitplan, sondern auch die Ticketnummer oder Kopie des Tickets. Damit kann er sicher stellen, dass sie ein Ticket hat und bei der Luftfahrt­gesellschaft sich über den Stand des Fluges informieren.
  • Der Mann verlangt von ihr einen Beitrag, der ihrem Einkommen entspricht. Z.B. er zahlt 2700 EUR und sie 300 EUR, was für beide etwas mehr als ein Monatsgehalt ist und beiden gleich „weh tut“.
  • Sie zahlt ihr Flugticket selbst und der Mann übernimmt alle Kosten in Deutschland.

Sonstige Kosten[Bearbeiten]

Betrügerinnen sind auf das Geld der Männer aus. Vor dem ersten Kennenlernen sind Bitten um Geld­überweisungen immer ein Zeichen für Betrug. Nach etwas Kennenlernen kann es sich teilweise auch um angemessene Bitten um Unterstützung handeln. Trotzdem ist Vorsicht geboten.

Betrügerinnen haben große Fantasie, für was sie Geld verlangen. Sie möchte Geld haben für:

  • einen Laptop, um auch von zu Hause aus mit ihm in Kontakt zu treten: Nach (!) Kennenlernen evtl. nachvollziehbar und akzeptabel.
  • Englisch- oder Deutschunterricht: Nach Kennenlernen evtl. akzeptabel. Den Geldbetrag den sie fordert, sollte man mit den landesüblichen Kosten vergleichen. Dazu kann man z.B. das örtliche Goethe-Institut fragen. Wenn ihre Geldforderung über den üblichen Kosten liegt, Kontaktabbruch!
  • Universitätsstudium und sonstige Ausbildungen: In manchen Ländern (Ostblock, Kuba usw.) ist das Universitätsstudium kostenlos. Wenn sie Geld dafür verlangt, ist sie definitiv eine Betrügerin.
  • medizinische Behandlung für kranke Verwandte oder sonstwen: Kontaktabbruch! (Das ist einfach nur unverschämt, und allenfalls akzeptabel, wenn man bereits verheiratet ist und die Familie persönlich kennt.)
  • ein Visum für Deutschland: Es ist fast ausgeschlossen, dass sie mit mehr Geld als von deutschen Konsulaten verlangt, den üblichen Weg für ein Besucher­visum umgehen kann. Betrugsversuch und Kontaktabbruch! Es ist durchaus möglich, das sie jemanden für das Schlange stehen vor dem deutschen Konsulat bezahlen möchte.
  • Anzahlung für Hotel für den Mann, wenn er sie besucht: Die Anschrift des Hotels erbitten und dort selbst die Buchung übernehmen.
  • einen Wasserbüffel: Ihre Eltern wären in der Landwirtschaft tätig und das Tier wäre gerade an einem Schnupfen gestorben. Kontaktabbruch!
  • und vieles mehr

Vielleicht versucht die Betrügerin Vertrauen zu schaffen, indem sie Lügen mit einer Prise Wahrheit mischt und sich als vermögend darstellt. Nach plötzlich aufgetretenen ungünstigen Umständen möchte sich das Geld nur „leihen“. Natürlich wird sie es nicht zurückzahlen, sondern nur unter dem nächsten Vorwand (Geld nicht angekommen, Operation teurer als erwartet usw.) versuchen, noch mehr Geld zu leihen.

Mögliche Gegenmaßnahmen:

  • Einige dieser Forderungen sind schlicht unverschämt und absolut unüblich. Kontaktabbruch!
  • Es ist gut, wenn man über die tatsächlichen Lebenhaltungs­kosten im Land der Frau bescheid weiß.
  • Generell auf getrennte Kasse bestehen, solange man nicht gemeinsam lebt.

Sex[Bearbeiten]

Was besonders frühe oder späte Initiierung von Sex über über die Ehrlichkeit der potentiellen Partnerin aussagt, darüber gibt es unterschiedliche Ansichten. Genau genommen ist alles, was außerhalb der Normlität liegt, ein Warnzeichen, wobei die Normalität eine große Bandbreite aufweist.

Frühzeitige Bereitschaft der Frau (Sex beim ersten oder zweiten Treffen) kann ein Warnzeichen für die Wahllosigkeit der Frau sein:

  • Sie möchte den Mann zum Ausnutzen an sich binden und Vertrauen aufbauen.
  • Sie möchte jemanden schnell heiraten und dann ausnutzen, egal wen.
  • Sie ist psychisch gestört (Borderline o.ä.), wird klammern usw.

Verweigerung von Sex durch die Frau nach längerem Kennenlernen (3 Monate und mehr) kann ein Hinweis sein auf:

  • Betrügerinnen, die nicht bis zur Ehe gehen wollen, und nicht mit jedem ihrer Opfer ins Bett wollen.
  • Wunsch der Frau Sex zu geben, erst wenn sie finanziell versorgt wird. (Versorgungs­prostitution)
  • Sexualfeindliche Einstellung.

Warnsignale und Gegenmaßnahmen[Bearbeiten]

Neben den unter „Beim Kennenlernen“ angegebenen Warnzeichen kommen noch diese hinzu.

Ihr soziales Umfeld:

Nach anfänglichem Kennenlernen und gegenseitigem Gefallen sollte der Mann Einblick in ihr soziales Umfeld bekommen, um sie persönlich einschätzen zu können.

Nach ein oder zwei gemeinsamen Urlauben sollte der Mann:

  • sie zu Hause besucht haben.
  • Freunde von ihr getroffen haben.
  • ihre nächsten Angehörigen getroffen haben.
  • falls vorhanden seine zukünftigen Stiefkinder getroffen haben.

Wenn das nicht der Fall ist, dann ist sie wahrscheinlich eine Betrügerin und will ihre Verwandten und Bekannten nicht in ihre kriminellen Aktivitäten einweihen. Vielleicht hat sie ein sehr ungesundes soziales Umfeld oder ist total isoliert. Das spricht für große persönliche Probleme. In beiden Fällen ist Kontaktabbruch angesagt.

Umgekehrt kann es passieren, dass ihre Familie unerwartet großen Aufwand betreibt, um ihren zukünftigen Mann kennenzulernen, und so ihre Ernsthaftigkeit zeigt.

Agieren und Reagieren:

MABs lassen oft die Frauen agieren, während sie selbst reagieren. Sie neigen dazu, Frauen die Initiative zu überlassen und gehen darauf ein. Sie agieren nicht selbst mit eigenen Vorschlägen und Unternehmungen. Frauen finden solche Männer meist uninteressant und brechen den Kontakt ab.

Betrügerinnen initiieren weiterhin Kontakt, auch wenn der Mann passiv ist. Wenn sie (in ärmeren Ländern) nicht abspringt, obwohl der Mann passiv ist, dann hat sie fast immer betrügerische Absichten.

Daher muss man:

  • sich fragen „Wer hat geführt?“, „Wer hat agiert und wer hat reagiert?“
  • führen lernen. D.h. ggf. Vorschläge ablehnen und durch andere ersetzen, auch wenn kein Grund besteht, Unternehmungen für sich selbst planen und der Frau Teilnahme anbieten usw.

Hinauszögern von Zukunftsplänen und Heirat:

Man kann davon ausgehen, dass Frauen nach spätestens einem Jahr endlich verbindliche Zukunftspläne machen wollen. Betrügerinnen, die nicht auf Ausnutzung in der Ehe aus sind, werden versuchen, Zukunftspläne hinauszuzögern oder vorzutäuschen.

Frauen aus dem Bargewerbe:

Eine Prostituierte oder allgemeiner eine Frau aus dem Bargewerbe:

  • kann eine echte Liebesbeziehung suchen.
  • kann sexuell erfahren und frei von falschen religiösen Einschränkungen sein.
  • kann eine üble Betrügerin sein, denn Kriminelle sind hemmungslos und kommen mit dem rauhen Rotlicht­milieu besonders gut klar und reichern sich dort an.

Nicht aus ethischen Gründen, sondern wegen der Gefahr, an Kriminelle zu geraten, und mangelnder persönlicher Passung sollten MABs Frauen aus dem Bargewerbe meiden.

Allgemein: Eine allgemeine Frage, die man vielleicht mit einem vertrauten Freund besprechen sollte ist:

  • „Ist das Kennenlernen zu gut gelaufen, um wahr zu sein?“

Mögliche Gegenmaßnahmen:

  • Bei Ausnutzungsversuchen muss man von Anfang an ihr zeigen, dass man sich nicht ausnutzen lässt. Je später die Abschreckung erfolgt, desto schwerer wird es.
  • Vielleicht sind klare Worte da nicht der beste Weg, weil es ehrliche Frauen abschreckt und Betrügerinnen sich ggf. darauf anpassen.
  • Besser ist es, durch verschiedene Tests den Betrügern das Leben schwer zu machen, bis sie von alleine aufgeben, während ehrliche Frauen problemlos durchkommen. (Gelegentlich ein Foto verlangen, Kommunikations­mittel häufiger wechseln, …)
  • Bei einigen Betrugsversuchen kann man mit sofortigem Kontaktabbruch reagieren, weil keine ehrliche Frau so etwas machen würde. (Z.B. Geld­forderungen vor dem ersten Treffen)

Beim Zusammenleben[Bearbeiten]

Je ärmer das Land der Partnerin, desto weiter reichen zu erwartende Betrugsversuche. Eine Betrügerin aus Entwicklungsländern geht sogar eine Ehe ein und zieht in das Land ihres Partners, ohne dass sie ihn liebt oder persönlich schätzt, nur um Vorteile zu ernten. Daher ist selbst die Eheschließung und gemeinsames Zusammenleben keine Garantie für eine Liebes­beziehung und Gegen­seitigkeit. Die Verluste können einige Zehntausend oder Hunderttausend Euro betragen.

Der weniger gefährliche Fall ist die Versorgungs­prostitution. Sie lassen sich regelmäßig beschenken oder bedienen sich aus der Haushaltskasse, ohne etwas beizutragen. Sie betrachten Sex als Gegenleistung an den Mann.

Der schlimmste Fall sind üble Kriminelle, die den Mann bestehlen und gar Gerichts­verfahren gegen ihn führen. Ihre Ziele sind Geld oder eine Aufenthaltsgenehmigung.

Betrug, Diebstähle, Verschwinden und Gewaltvorwürfe[Bearbeiten]

… einer knüpfte Kontakt zu einer Frau aus der Dominikanischen Republik. Kaum war sie da und zu ihm in die Wohnung gezogen, behauptete sie gegenüber der Polizei, er hätte sie sexuell misshandelt und sie konnte ungestraft alleine seine Wohnung besetzen. So nebenbei muss er bei der ganzen Geschichte ziemlich viel Geld verloren haben.

Beispiele:

  • Kurz nach Eheschließung kommt die Ehefrau nur sporadisch nach Hause. Mal ist sie hier, mal dort, mal im Heimatland, nur nicht in der gemeinsamen Wohnung. Es kommt ihr offensichtlich nur auf die Aufenthalts­erlaubnis an. Eine von ihr eingefädelte Scheinehe.
  • Die Frau überredet den Mann, in ihrem Heimatland Geld für ein Haus oder eine eigene Firma zu investieren. Nachdem das Haus oder die Firma steht, taucht sie bei ihrer Familie unter. Eine Klage in ihrem Heimatland ist nicht möglich, weil dort (z.B. Thailand) Ausländer keinen Grundbesitz erwerben dürfen.
  • Die Frau verschwindet. Plötzlich ist das gemeinsame Konto leer. Sie hat es ausgeräumt. Eine Klage in seinem Heimatland ist nicht möglich, weil mit der Eheschließung alles beiden gleichermaßen gehört und sie volle Verfügungsgewalt zugesprochen bekommt. (Dieses Beispiel stammt aus den USA. In Deutschland gilt die „Zugewinn­gemeinschaft“. D.h. was nach Eheschließung verdient wurde, gehört beiden, was vorher verdient wurde, gehört jedem Ehepartner alleine.)
  • Variante: Der Mann kommt nach Hause. Die Wohnung ist ausgeräumt und die Frau ist untergetaucht.
  • Nach 3 Jahren in Deutschland verschwindet die Frau plötzlich und lässt sich scheiden. Es kommt ihr offensichtlich nur auf die unbegrenzte Aufenthalts­erlaubnis an. Vielleicht verklagt sie den Mann auf Unterhalt für das gemeinsame Kind. In Deutschland stehen die Erfolgs­chancen dafür sehr gut.
  • Sie erfindet häusliche Gewalt oder eine Vergewaltigung durch den Mann und ruft die Polizei. Danach darf sie (laut „Gewaltschutzgesetz“) seine Wohnung bewohnen, kann sich scheiden lassen, bekommt Unterhalt von ihm und womöglich noch eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung, während er unter einer Brücke oder im Männerhaus (d.h. Gefängnis) schlafen muss und die Gerichtskosten zahlen muss.

Zwei Dinge müssen hier erwähnt werden:

  • Es ist durchaus üblich, dass deutsche Ehemänner der Familie der Frau monatlich einen Betrag bis 200 EUR als Unterstützung überweisen. Mehr wäre ungewöhnlich. Andere Länder haben kein staatliches Sozialsystem und der Zusammenhalt in der Familie ist stärker als bei uns.
  • Laut Berichten aus der Männerbewegung heiraten auch in Deutschland manche Frauen Männer, um sie als Zahlesel für die gemeinsamen Kinder zu missbrauchen und sich danach ihren „Traummann“ zu suchen. Versorgungs­prostitution und Unterhalts­betrug sind auch in Deutschland gang und gäbe. Die Gefahr der Ausnutzung durch Ausländerinnen ist also kein gutes Argument gegen Partnersuche im Ausland allgemein.

Warnsignale und Gegenmaßnahmen[Bearbeiten]

Wenn es soweit gekommen ist, dann ist schon viel früher etwas schief gegangen, was oben bereits erwähnt wurde. Wahrscheinlich hat der Mann Anzeichen für falsches Interesse übersehen oder sich von ihrem vermeintlichen Interesse täuschen lassen.

  • Sie zeigte verfrühtes Interesse.
  • Sie bot keine persönliche Kommunikation und echtes gegenseitiges Kennenlernen.
  • Sie ließ sich ständig bedienen und bezahlen.
  • Sie bot dem Mann keinen Einblick in ihr soziales Umfeld.
  • Sie vermied oder suchte verfrüht Sex.

Damit es gar nicht erst soweit kommt, muss man vom ersten Tag an aufpassen.

Frühzeitiger Heiratswunsch:

Sie drängt auf baldige Heirat, obwohl man einander noch nicht gut genug kennt. Das kann ein Warnzeichen sein für:

  • Sie klammert.
  • Ihre Absicht ist Betrug in der Ehe.
  • Sie ist konservativ. Was jetzt bereits zwischen ihr und ihm läuft, ist für sie nur in einer Ehe akzeptabel.

Die Zeit vom Erstkontakt bis zur Eheschließung variiert von weniger als einer Woche bis zu zwei Jahren. Ehen mit mehr als einem Viertel Jahr Kennenlernzeit sind deutlich stabiler als kurzfristiger geschlossene Ehen.

Der Mann sollte sich also mindestens ein paar Monate nehmen, um sie durch Briefe, Telefon­gespräche, Chat, E-Mails und persönliche Treffen kennen zu lernen. Die meisten Betrügerinnen, die auf Ehe aus sind, nehmen sich nicht soviel Zeit und springen vorher ab. Wahrscheinlich fahren sie sowieso mehrgleisig, haben es eilig und nehmen den ersten Dummen, den sie bekommen können.

Andererseits darf man auch nicht allzu lange warten, weil die Frau sich verständlicherweise jemanden anders für ihre Zukunft sucht.

Der Mann kann wahrscheinlichh mit der Zeit, die er sich vom ersten Kontakt bis zur Eheschließung nimmt, den Erfolg der Ehe erhöhen und die Gefahr der Ausnutzung verringern.

Weitere Warnzeichen: Sie war öfter im Ausland:

Den Grund erfragen! Möglichkeiten:

  • Sie hat sich von sich aus mit anderen Ländern beschäftigt.
  • Sie hat andere Männer getroffen. Vielleicht hat es aus nach­vollziehbaren Gründen nie geklappt.
  • Sie hat eine längere Geschichte von Betrugs­versuchen hinter sich.

Sie hat Verwandte im Ausland:

  • Wenn ihre ganze Familie bereits im Land des Mannes lebt, könnte das für sie der Hauptgrund sein, dort einzuwandern, auch auf Kosten des Mannes.
  • Andererseits ist es nicht ungewöhnlich und verständlich, dass sie einzelne Verwandte im Ausland hat und in ihrer Nähe wohnen möchte.

Wenn die Vermittlung über die Verwandten in Deutschland geschieht, kann man sie vielleicht persönlich besuchen und sich von ihrer Integrität überzeugen.

Externe Quellen[Bearbeiten]

Die hier vorgestellten Betrugsmethoden und Tipps stammen von Hörensagen, eigenen Erfahrungen und Beobachtungen, Fernseh­sendungen, diversen Forenbeiträgen in themen- und landens­bezogenen Foren, Webseiten und Erlebnisberichten im Internet.

Siehe auch[Bearbeiten]


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