Berichterstattung

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Dies ist eine Liste über Berichterstattung zur AB-Thematik. Weiteres zum Thema findet sich unter Literatur, sonstigen Quellen oder Filmen.

Allgemeines[Bearbeiten]

In dieser Liste werden nur Beiträge, die sich ernsthaft mit der Thematik der Absolute Beginners befassen, aufgenommen. Sie stammen meist aus mehr oder weniger bekannten und seriösen Printmedien oder aus dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Fast alle davon sind in einem sachlichen und wohlwollenden Ton gehalten.

Daneben gibt es mehrere Talkshows und (Schein-)Dokumentationen, die sich mit Erwachsenen ohne sexueller Erfahrung befassen. Darin werden die Betroffenen zur Belustigung des Publikums als ungelenkig und zurückgeblieben dargestellt, mit unrealistischen Chancen konfrontiert und unsinnigen Tipps abgespeist. Dieses "Genre" findet sich ausschließlich im privaten Fernsehen und wird in dieser Liste nicht berücksichtigt.

Zeitschriften und Zeitungen[Bearbeiten]

2020
2019
2018
2017
2016
2015
2014
2013
2012
2011
2010
2009
2008
2007
2006
  • Beichte: Keine Ahnung, wie sich das anfühlt, Zeit Online – Campus am 1. Januar 2006
    Anreißer: Jonas ist Single, obwohl er nie Single geworden ist. Er ist 24 und hatte noch nie eine Freundin. Vielen geht es ähnlich, doch kaum einer redet darüber. Wie es ist, wenn die ersten Freunde heiraten und man selbst noch immer allein ist. Ein Erfahrungsbericht von Jonas Bergmann (Pseudonym für einen AB, der aus eigener Erfahrung berichtet)
2005
  • Jungfrau (40), männlich sucht …, Neon im Oktober 2005
    Anmerkung: Neon hat den Beitrag offenbar aus dem Archiv entfernt.
  • Ulrike Hilgenberg: Jungfrau (40), männlich, sucht, Woman 20/2005
2004
2003
2002
2001
2000
1999
  • Peter Praschl: Kein Kuss, keine Umarmung, Amica 1999

  • Gesundheit und mehr..., April 2007. Die Unberührten – wie es ist, ohne Liebe zu leben, von Heide Lang. Die Zeitung ist das Patientenmagazin des Universitätsklinikums Leipzig.
  • Hörzu, 2001. Artikel (PDF) zum Nachlesen mit freundlicher Genehmigung der HÖRZU-Redaktion. (Wegen der Schließung des OE-Forums ist der Link derzeit tot.)
  • Spiegel Online, 10. August 2008. Selbsthilfe für erwachsene Jungfrauen, von Aliki Nassoufis (dpa). Der Artikel erschien im Netz an mehrfacher Stelle, so auch bei Freenet und bei n-tv. Nach eigenen Angaben hat Arne Hoffmann den Artikel lanciert.
  • Stuttgarter Nachrichten, 21. April 2008, S. 16. Die noch nie ein Liebesverhältnis hatten, von Andrea Jenewein. "Dies ist ein Tabuthema", Autor Arne Hoffmann im Gespräch, Fragen von Andrea Jenewein.
  • Unicum, 2004. Ein Artikel von Lukas-Christian Fischer befaßt sich in der Maiausgabe der Studentenzeitschrift mit dem Thema Beziehungslosigkeit. Der interviewte AB heißt dort Carsten, wobei dieser Name ein in der Zeitschrift häufig verwendetes Pseudonym ist. Im Forum http://www.exmatrikulationsamt.de ist der Wortlaut zu finden. - Unicum wird kostenlos an Hochschulen verteilt und verfügt über einen Internetauftritt, in dem u.a. auch die Themen der Printausgabe diskutiert werden.

Radio[Bearbeiten]

  • Jungfrau, männlich, 44, sucht ... Von Menschen, die unfreiwillig enthaltsam leben, 28. Jan. 2009 in SWR 2.. Beitrag von Claudia Heissenberg in der Reihe Leben.
  • Die Liebesschule der "Absolute Beginner", 3. Feb. 2009 in WDR 5 "Neugier genügt" in WDR 5. Derselbe Beitrag von Heissenberg (s.o.) in der Sendung Neugier genügt.

Fernsehen[Bearbeiten]

2013
2010
2008
2007
2006
2003
  • Dieter Speck, 2003 in der ARD. In der Talkshowreihe Dieter Speck war ein AB als Gast und Interviewpartner zu sehen. – Die Reihe war vom WDR als "Coaching TV" konzipiert und lief 32 Folgen lang (mit verschiedenen Themen) im Nachmittagsprogramm der ARD. Der namensgebende Moderator ist Psychologe und auch weiterhin in der Medienwelt tätig. Weitere Referenzen: Seite des Moderators, Fanseite.

Online-Magazine / Internetveröffentlichungen[Bearbeiten]

Artikel[Bearbeiten]

Schön, erfolgreich und ohne Mann
Karrierefrauen
Text: F.A.S.

Sie haben sich auf dem Bahnsteig kennengelernt, beim Warten. Sie sieht blendend aus. Er lächelt sie an, frech, herausfordernd. Sie lächelt zurück. Dann flirten sie ein wenig, trinken einen Kaffee zusammen, und er fragt, ob sie sich wiedersehen. Sie sagt zu und reicht ihm ihre Karte. „Professor Dr. Dr.“ steht darauf. Sie sieht, wie er zusammenzuckt. „Das war‘s dann“, berichtet die Historikerin aus Hamburg. „Er hat nie angerufen.“

Das mag Zufall sein, passiert der Professorin aber ständig. Sobald sie einem Mann ihren Beruf nennt, weicht er zurück. „Der Titel schreckt viele Männer ab“, stöhnt sie. Sie ist Ende Vierzig, intelligent, attraktiv, charmant. Sie weiß, was sie will, und das kriegt sie in der Regel auch. Nur einen Mann fürs Leben findet sie nicht.

Damit teilt sie das Schicksal einer wachsenden Schar von Frauen, die für ihren beruflichen Aufstieg mit ungewollter Einsamkeit büßen. Kann es sein, dass Männer keine erfolgreichen Frauen mögen? Da ist durchaus etwas dran, bestätigen Soziologen. Männer bevorzugen demnach Frauen, die ihnen unterlegen oder bestenfalls auf Augenhöhe sind.

Arzt und Krankenschwester

Arzt und Krankenschwester ist ein gängiges Heiratsmodell, ebenso Arzt und Ärztin. Nur Student und Oberärztin finden selten zusammen. Denn auch die Oberärztin orientiert sich anders – nach oben in Richtung Chefarzt oder Unternehmer. 92 Prozent der Frauen ehelichen einen höher oder zumindest gleich gebildeten Mann, haben Wissenschaftler der Universität Magdeburg heraus­gefunden. Also eigentlich jede.

Nun ist die Zahl der berufstätigen Akademikerinnen seit 1991 – dank fortschreitender Emanzipation – um mehr als 70 Prozent gestiegen. Sie mögen weniger Salär erhalten als die männlichen Kollegen, auf dem Weg nach oben irgendwo an gläserne Deckel stoßen, aber sie sind da - jung, gescheit, mit Sport­flitzern und hohen Ansprüchen, an sich und ihre Partner. Für diese Alpha­mädchen gibt es zu wenig interessante Männer mit passendem Status. An dem Dilemma scheitern sie.

„Nach außen verkörpern diese Frauen den Erfolg, treten souverän auf, sind eloquent und durch­setzungs­stark, doch privat leiden sie“, erzählt die Züricher Management-Beraterin Christina Künzle. Karriere bedeute für Frauen häufig einen Abschlag beim privaten Glück. Über Jahre hinweg hat Künzle Karrierefrauen mit einer Studie begleitet. Was sie beobachtet, alarmiert sie: „Ein Drittel aller weiblichen Führungskräfte hat keine intakte Beziehung, obwohl der Wunsch nach einer festen Partnerschaft durchaus besteht.“ Auch der Anteil geschiedener Führungskräfte nimmt zu – nur noch 40 Prozent der Businessfrauen sind verheiratet, drei Viertel von ihnen sind - trotz Kinderwunsch – kinderlos.

Karriere macht Männer sexy, Frauen einsam

Ganz anders wirkt sich Karriere bei Männern aus: 90 Prozent der Top-Manager sind verheiratet, 80 Prozent sind Väter. Bei ihnen erhöhen sich die Chancen auf einen Wunschpartner durch beruflichen Erfolg. Karriere macht Männer sexy, Frauen einsam.

Tatsächlich, so erzählen viele Singles, funktionieren nur drei Modelle: Man sucht sich einen jüngeren Partner wie Madonna, Demi Moore und Nena (der Altersunterschied nimmt den Vergleichsdruck vom Paar), einen älteren (die sind abgeklärt genug, über die weiblichen Ambitionen hinweg zu lächeln) oder einen Künstler: „Bei dem gehört eine brotlose Phase zum Selbstverständnis.“ Coach Christina Künzle, selbst seit vielen Jahren verheiratet, kennt noch einen Trick: „Ich verdiene mehr als mein Mann, aber sein IQ ist höher. Das beruhigt ihn.“

Hörradio vom SWR2 Leben[Bearbeiten]

Jungfrau, männlich, 44, sucht …
Von Menschen, die unfreiwillig enthaltsam leben
Von Claudia Heissenberg

Sie nennen sich die "Absoluten Beginner" und treffen sich im Internet: Menschen ohne Beziehungserfahrung. Jan ist 44 Jahre alt, Beamter, groß gewachsen, gut verdienend. Doch auf die erste Freundin wartet er bis heute. Irgendwie kam es nie dazu. Nicht in der Schule, nicht an der Uni, nicht im Urlaub. Sobald er sich verliebte, verkrampfte er. Brachte kein Wort heraus, benahm sich ungelenk und bekam von den Mädchen eine Abfuhr nach der anderen. Mit Anfang 30 gab er es dann ganz auf. Wie viele Menschen ungewollt enthaltsam leben, ist unbekannt. Schätzungen zufolge haben zwischen 2 und 10 Prozent der über 25-Jährigen nie oder nur sehr selten Sex. Jan hat sich vor zwei Jahren an Marion van de Stad gewandt. "Liebescoach" nennt sich die 61-jährige Niederländerin, die ungewollten Jungfrauen eine Einführung in die Kunst der körperlichen Liebe bietet. Abgesehen von Gesprächen mit ihr und einem männlichen Psychologen sorgen eine "Intimitätstrainerin" und eine "Einweiserin" für die praktischen Übungen.


Diese Seite ist übernimmt Text von Absolute Beginner Wiki. Das übernommene Material wurde verändert. Der Text ist unter Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen (CC BY-SA 4.0) lizenziert. Den Original-Text der Absolute Beginner Wiki-Autoren finden Sie hier.

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