Bedenken gegen Partnersuche im Ausland

Aus Deutschen Incel-Wiki

Das Thema „Partnersuche im Ausland“ ist extrem von Bedenken und Vorurteilen geprägt. Sie betreffen den Weg der Partnersuche (Vermittlung), die beteiligten Personen und Probleme beim Zusammenleben in Deutschland. Oft werden den partner­suchenden deutschen Männern und ausländischen Frauen bestimmte Einstellungen und Absichten unterstellt. Dass solche Vorurteile manchmal zutreffen, wird hier nicht bestritten, denn es gibt immer Menschen, die nichts Besseres zu tun haben, als Vorurteile anderer zu bestätigen. Diese Personengruppe stellt eine Ausnahme vom Regelfall dar und setzt sich aus Kriminellen und Psychopathen zusammen. Die Mehrheit der Menschen, die die sich auf Partnersuche im Ausland begeben, sind mehr oder weniger „normale“ Menschen und haben mit Fällen von Ausbeutung und Missbrauch nichts zu tun. Der Artikel stellt Kontaktanbahnungen und Liebesbeziehungen zwischen deutschen Männern und ausländischen Frauen dar. Die im folgenden beschriebenen Motive und Umstände sind jedoch teilweise auch auf deutsche Frauen mit ausländischen Männern anwendbar.

Darstellung in den Medien[Bearbeiten]

Die Umstände bei der Partnerfindung werden in den Medien meist nur einseitig erwähnt:

  • Liebesbeziehungen zwischen deutschen Männer und ausländischen Frauen werden oft mit Sextourismus in Verbindung gebracht.
  • Liebesbeziehungen zwischen deutschen Frauen und ausländischen Männern sind erst seit kurzer Zeit zu einem Gegenstand medialen Interesses geworden.
  • Die Ausnutzung ausländischer Frauen durch deutsche Männer, z.B. durch die Verweigerung von sozialen Kontakten, der Inanspruchnahme von Deutschkursen oder die sexuelle Ausbeutung wird von Feministinnen intensiv thematisiert. Die diesbezügliche Information- und Faktenlage stammt zumeist aus feministischen Quellen, weshalb unklar bleibt, was übertrieben ist und was weggelassen wurde.
  • Die Ausnutzung von deutschen Männern durch ausländische Frauen wird ignoriert oder nur als Warnung vor ausländischen Frauen erwähnt.

Die vorliegende Zusammenstellung wurde von einem Thread im AB-Treff mit dem Titel Würdet ihr euch irgendwann mal eine Frau kaufen? inspiriert. Daraus stammen auch, wenn nicht anders angegeben, die Zitate.

„Männer kaufen Frauen“[Bearbeiten]

Ausländerinnen spielen in den Medien hauptsächlich die Rolle von zwangs­verheirateten Frauen oder Zwangs­prostituierten. Eine Differenzierung zwischen Prostitution, Kriminalität und freiwilliger Teilnahme an Partnervermittlungen findet nicht statt.

Der Titel in dem Thread im AB-Treff war bewusst provokant formuliert und lautete „Würdet ihr euch irgendwann mal eine Frau kaufen ?“ Der Initiant des Threads stellte später klar, dass er damit nicht den Kauf einer Frau meinte, sondern den Kauf der Vermittlung mit einer Frau als Dienstleistung. Trotzdem ritten rund die Hälfte der Diskussions­teilnehmer – auch nach der Klarstellung – auf der Formulierung herum. Andere nutzten diese saloppe Formulierung, um dem Eröffner und anderen Befürworten weiter unten beschriebene Einstellungen über ihr Frauenbild und Absichten zu unterstellen.

Tatsache ist, dass man hierzulande keine Frauen aus dem Ausland kaufen kann, außer man ist Zuhälter oder Schieber. Der Begriff „kaufen“ unterstellt dem „Käufer“, er habe besondere Rechte an der Ware Frau oder zumindest Interesse daran. Das ist eine reine Unterstellung.

Es wird nur für die Partnersuche als Dienstleistung bezahlt. Ein Mann sucht eine Frau, die er heiraten möchte und die ihn heiraten möchte. Eine Frau sucht einen Mann, den sie heiraten möchte und der sie heiraten möchte. Ein Vermittlungsdienst hilft den beiden, einander zu finden, und lässt sich den Aufwand bezahlen. Mehr nicht.

In der Tat gibt es in vielen Ländern der Erde Traditionen, wie dass die Familie der Braut der Familie des Bräutigams Geld oder Waren gibt. Als Ausländer kommt man aber gewöhnlich nicht an diese sehr traditionellen Familien heran und will dies aus verschiedenen Gründen auch nicht.

„Die Frau ist …“[Bearbeiten]

Man unterstellt einer ausländischen Frau, dass sie aus einfachsten Verhältnissen komme und keinerlei Bildung besitze. Hier scheinen die Fernsehbilder von Flüchtlingslagern, Landbevölkerung ohne Lesefähigkeiten, Bordelle mit sklaven­ähnlich gehaltenen Frauen usw. vorzuherrschen.

Die Wirklichkeit sieht anders aus.

  • Z.B. im Falle von Thailand: Die thailändische Soziologin Ruenkaew stellt fest, dass thailändische Frauen oft innerhalb des Landes umgezogen seien, manchmal sogar höhere Berufsabschlüsse haben und meist nicht unter die Armutsdefinition fallen und oft in fortgeschrittenem Alter nach Deutschland kommen. Sie haben also etwas Lebenserfahrung und sind nicht die formbare unwissende Frau vom Land.
  • Goodwife hat eine Umfrage unter Amerikanern und ihren ausländischen Partnerinnen gemacht. Dabei kam heraus, dass etwa 67 % der Männer und 72 % der Frauen zumindest einen Bachelor hatten. Frauen hatten öfter einen Magister, während amerikanische Männer öfter nur einen Bachelor hatten.
  • Ein Blick in Partnerbörsen zeigt, dass viele Frauen einen Berufsabschluss haben. Viele Osteuropäerinnen haben studiert, finden aber keinen angemessenen Arbeitsplatz in ihrem Heimatland.

Die Vorstellungen, wie eine vermittelte Ausländerin ist, sehen so aus:

„… arm“[Bearbeiten]

Tatsache ist:

  • Die meisten Frauen, die im Ausland nach einem deutschen Partner suchen, verfügen über ein Mobiltelefon und besitzen einen Computer mit Internetanschluss. Sie sind nicht bettelarm, wie vermutet wird.

„… ungebildet, dem Mann nicht ebenbürtig“[Bearbeiten]

Einige Männer wünschen sich eine Partnerin, die über einen vergleichbaren Bildungsstand verfügt und mit der sie sich auf geistig gehobenem Niveau unterhalten können. Das ist nachvollziehbar. Sie unterstellen aber oft, dass eine Partnerin aus dem Ausland ihnen bildungsmäßig unterlegen wäre.

Tatsache ist:

  • O.g. Untersuchungen und Beobachtungen zeigen, dass viele partnersuchende Frauen einen höher qualifizierten Berufsabschluss haben. Es ist also durchaus möglich, eine gebildete und ebenbürtige Partnerin auch im Ausland zu finden.
  • Auch in Deutschland orientieren sich viele Frauen nach wie vor statusmäßig nach oben und Männer nach unten.

Diese Unterschiede gibt es und sie sind auch in Deutschland unvermeidlich, weil Frauen trotz mittlerweile gleicher beruflicher Chancen diese Chancen (zur Verärgerung aller Gender-Mainstreaming-Anhänger) nicht zur Karriere nutzen wollen. Daraus eine permanente Unterlegenheit der Frau konstruieren zu wollen, entspricht eher dem feministischen Mythos der Frau als ewigem Opfer.

Trotz allem stellen manche Männer fest, dass es wichtigere Eigenschaften für eine funktionierende Beziehung gibt als eine vergleichbaren Bildungsabschluss und ein angemessenes Maß an Allgemeinbildung: Freundlichkeit, Loyalität, ähnliche Lebensweisen und Wertvorstellungen. Es gab auch Berichte in AB-Foren über erfolgreiche Beziehungen mit extremem Bildungs­unterschied. Gebildete Frauen, die streitsüchtig sind, haben zumeist geringe Erfolgsaussichten auf das Eingehen einer Beziehung mit einem Mann im Ausland.

„… unfreiwillig in Deutschland, eine Zwangsprostituierte“[Bearbeiten]

Auch wenn ich die Traurigkeit über das ewige Alleinsein natürlich sehr gut verstehen kann, dass gibt mir doch nicht das Recht einen Menschen deswegen zu verschleppen.

Tatsache ist:

  • Die Partnervermittlung verläuft von beiden Seiten freiwillig. Hier wird nicht verschleppt.
  • Dass manche Frauen an üble Männer geraten, berechtigt nicht zu behaupten, alle ausländischen Frauen würden in dunklen Verliesen gefangen­gehalten.

Solch absurde Vorstellungen sind für Ausländerinnen in Deutschland ein Anlass dafür enerviert zu sein und rassistisch. Welche Frau lässt sich ohne berechtigten Anlass gerne für eine Zwangs­prostituierte halten?

„… submissiv, pflegeleicht und gehorsam“[Bearbeiten]

Tatsache ist:

  • Submissive Frauen, die voll und ganz auf ihre Eltern oder den Ehemann hören, sind eine Seltenheit. Manche haben eine Berufsausbildung, Lebenserfahrung und sind bereits innerhalb ihres Landes umgezogen.
  • Diejenigen Frauen, die nicht mit kriminellen Hintergedanken jeden beliebigen deutschen Mann nehmen würden, sind auch durchaus wählerisch, was die Auswahl eines Ehepartners angeht.
  • Die Partnersuche ist für MABs im Ausland ebenfalls durch Zurückweisungen gekennzeichnet,

„… abhängig“[Bearbeiten]

Der ausländischen Frau wird totale Abhängigkeit unterstellt. Dem Mann wird unterstellt, er sei „Käufer“ und führe eine „beherrschende“ Beziehung. Die folgenden Beiträge mögen das verdeutlichen:

Es geht mir um die Situation der Frau. Nicht um das Verhalten des Mannes. Die Situation der Frau sieht aus wie folgt: Sie ist allein in einem fremden Land, beherrscht die Landessprache nicht, hat selbst keinerlei Rechte und ist somit existentiell abhängig vom Wohlwollen ihres Ehemannes respektive Käufers. …
… geht man neben der reinen Vermittlungsgebühr eine hohe Verantwortung ein; eine höhere als bei einem Menschen aus dem eigenen Kuturkreis und/oder materiell gleich- oder besser­gestellt. Will man tatsächlich ernsthaft eine Beziehung, kann mann dieser Verantwortung schon mal gar nicht aus dem Wege gehen, denn was für eine Beziehung wäre das sonst? Richtig: eine beherrschende.

Eine ausländische Frau ist in gewissem Maße tatsächlich von ihrem Mann abhängig. Aber wenn sie nicht gerade ein sprachloses Mauerblümchen ist und in der tiefen deutschen Provinz lebt, ist sie nicht so abhängig, wie der obige Beitrag behauptet. Wenn dem so wäre, dann würden hier lauter verängstigte Frauen an Häuserwänden entlang schleichen. Wer sich mit Ausländern anfreundet oder selbst im Ausland gelebt hat, hat dagegen viele lebenslustige und risikofreudige Ausländer erlebt.

  • Wenn sie Eigenverantwortung übernimmt, dann kümmert sie sich um einen Deutschkurs.
  • Im Deutschkurs lernt sie andere Landsleute und Ausländer kennen. (v.a. Thailänder und Bürger von Nachfolgestaaten der ehemaligen UdSSR haben hier in Deutschland ein gutes Netzwerk aufgebaut.)
  • Sie findet die Stellen, wo Ausländer sich treffen und wo es Beratungs- und Hilfs­angebote gibt. Ausländer haben oft mehr Kontakte als Deutsche!
  • Sie lernt die wenigen Deutschen kennen, die sich ernsthaft mit Ausländern beschäftigen, und freundet sich mit ihnen an.

Und sie ist keinesfalls rechtlos. Bei ernsten Problemen kann sie sich (wahrscheinlich sogar einfacher als in ihrem Heimatland) an Beratungsstellen oder die Polizei wenden. Aber soweit kommt es meistens gar nicht erst.

Abhängigkeit ist ein sehr dehnbarer Begriff. Gerade in Deutschland gehört „Freiheit“ (als Gegenteil von Abhängigkeit) zu dem mit geradezu religiösem Eifer vertretenen Grundwerten. Die Abhängigkeiten, in denen sich Deutsche befinden, werden aber nicht hinterfragt:

  • Männer und Frauen sind voneinander abhängig, wenn sie verheiratet sind, Kinder bekommen und womöglich noch ein Haus auf Kredit gekauft haben.
  • Sie sind abhängig von ihrem Arbeitgeber, der selbst manchmal dicke Gehälter einsackt und Hungerlöhne zahlt.
  • Sie sind abhängig von der Bank, die im Falle von Arbeitslosigkeit des Kunden lieber das Haus schnell zwangsversteigern lässt, anstatt dem Kunden zu helfen, einen Arbeitsplatz zu finden, so dass er die Schulden weiter abzahlen kann.
  • Wenn sie zu den armen 10 Prozent der Bevölkerung gehören, sind sie abhängig von Hartz-IV. Und die Beamten im Sozialamt sind bestimmt nicht so freundlich und großzügig wie die meisten Ehemänner von Ausländerinnen.

Fazit: Menschen sind soziale Wesen und daher immer abhängig von jemandem. In gewissen Grenzen kann man entscheiden, von wem man abhängig sein will und von wem nicht.

Was ich auch ein wenig nervend finde ist die Tatsache, dass hier die Frauen permanent als Opfer hingestellt werden.
Diese Frauen haben genauso ihre Gedankengänge, wie z.b. den Heirate ich jetzt und nach 4 oder 5 Jahren lasse ich mich scheiden und darf dann in Deutschland bleiben. Das Fazit lautet oft: die Frau mit dem Mann gespielt und nicht umgekehrt.

Interessanterweise bezieht sich der Einwand der Abhängigkeit immer auf ausländische Frauen und nicht auf ausländische Männer. Das stimmt mit dem feministischen Mythos der Frau als ewiges Opfer überein.

„… in einer menschenunwürdigen Situation“[Bearbeiten]

Die Übersiedlung nach Deutschland stellt für eine ausländische Frau zweifellos ein Risiko dar. Dieses Risiko wird aber pauschal als unakzeptabel bewertet.

… Und diese Situation würde ich keinem Menschen wünschen. Diese Situation finde ich untragbar. Kein Mensch sollte in einer solchen Situation sein. Und um das zu finden, brauche ich gar keinen prügelnden Ehemann. Da reichen mir ein paar Vorstellungen von Menschenwürde und Menschen­rechten.

Tatsache ist:

  • Menschen wollen ihre Lebensumstände verbessern.
  • Die Verbesserung ihrer Lebensumstände wird ihnen nicht geschenkt, sondern ist mit Risiken verbunden.
  • Menschen wägen ab, ob Risiken oder die erwartete Verbesserung überwiegen.
  • Millionen Menschen gehen weltweit Risiken ein, um ihre Lebensumstände zu verbessern, z.B: indem sie in andere Länder ziehen, um dort zu arbeiten oder zu studieren.

Ein einfaches Beispiel mag dies verdeutlichen: Ein durchschnittlicher deutscher Jugendlicher möchte sich ein Motorrad (Stereoanlage, Interrailticket, was auch immer) leisten, hat aber nicht genug Taschengeld. Er will die gesamten Sommerferien arbeiten gehen. Leider verbietet das Jugendschutzgesetz „Kinderarbeit“ in dem von ihm gewünschten Maß. Dem Jugendlichen bleibt die Wahl zwischen illegaler Arbeit ohne gesetzlichen Schutz oder Verzicht auf selbstverdientes Geld und Lebenserfahrung. Das zeigt wie pauschale Verbote zum vermeintlichen Schutz von Menschen das Gegenteil bewirken, wenn über die Köpfe der Betroffenen hinweg entschieden wird.

Einstellungen wie die obige oder diverse Gesetze zum „Schutz“ entmündigen heiratswillige binationale Paare und nehmen ihnen die Möglichkeit, selbst zu bestimmen, ob und wie sie ihr Leben verbessern wollen.

Leute mit dieser Einstellung glauben vermutlich weniger an Selbstbestimmung sondern eher an Fremdbestimmung und projizieren dies einseitig auf andere Personen.

„Die Frau will doch nur …“[Bearbeiten]

Und dann nach 4 Jahren kann sie deutsch, sie kann arbeiten, sie kann sich scheiden lassen ohne zurück zu müssen und merkt dann, dass es hier noch bessere Männer gibt, die es nicht nötig haben sich eine Frau kaufen zu müssen – und weg ist sie!

Die Vermutungen, was eine vermittelte Frau vom Mann erwartet, sind so:

  • in Wohlstand leben, sein Einkommen
  • die deutsche Staatsbürgerschaft
  • sich nach Erhalt der dauerhaften Aufenthalts­genehmigung scheiden lassen
  • den Mann ausnutzen.

Diese Einwände sind (ausnahmsweise) berechtigt. Wenn die Frau in ihrem Heimatland schlechtere Lebensbedingungen als in Deutschland vorfindet, dann erlangt sie durch die Heirat mit einem deutschen Mann durchaus Vorteile, die ihre Entscheidung beeinflussen. Wie Betrugsversuche aussehen und wie man sich dagegen schützt: s. Betrug auf dem internationalen Partnermarkt

Nebenbei bemerkt widerspricht die betrügerische Absicht der obigen Behauptung (ausländische Frauen seien submissiv usw.), denn Kriminelle sind oft außerordentlich selbständig und geschickt.

Tatsache ist:

  • Die meisten Frauen interessieren sich überhaupt nicht für ausländische Männer.
  • Von den wenigen, die sich für Ausländer interessieren, haben (zu) viele tatsächlich solch schlechte Absichten, zumindest dort, wo Ausländer als erstes suchen. Der Mann ist ihnen völlig gleichgültig. Nur sein Geld zählt.
  • Einige Frauen, die sich für Ausländer interessieren, legen in erster Linie Wert auf einen guten und passenden Mann. Vielleicht suchen sie auch wegen Geld und Status nur „reiche“ ausländische Männer. Vielleicht auch nicht. Aber das ist egal.

Die Gefahr der Scheidung besteht tatsächlich. Trotzdem ist dies kein Grund, binationale Ehen abzulehnen:

  • Es gibt aber Hinweise, dass binationale Ehen sogar stabiler sind als rein deutsche.
  • Die Scheidungsraten von rein deutschen Paaren ist mit ungefähr 50 % (davon 2/3 von Frauen eingereicht) sowieso schon so hoch, dass man sie leicht unterschreiten kann.
  • Partnersuche und Beziehungsführung erfordern verschiedene Fähigkeiten. Der Mann hat nach der Eheschließung einige Jahre Zeit, sich von seinen guten Seiten zu zeigen. Und wenn ihm dies gelingt und die beiden ansonsten gut miteinander auskommen, wäre die Frau dumm, sich scheiden zu lassen.
Bleiben wir zunächst einmal im Inland. Der Partnermarkt, unendliche Weiten, unendliche Anzahl von Partnerbörsen und sonstigen Dienstleistern (Partnervermittlung). Mein Foto, mein Beruf, mein Status, meine Erwartungen. Der Begriff „Börse“ trifft den Nagel auf den Kopf. Gnadenloses abchecken. Raster. „Ist hässlich … hat den falschen Beruf …“ usw. Und wenn es dann doch tatsächlich zum Date kommt, wird da weitergecheckt.

Als Gegenargument gegen die Gefahr der Ausnutzung durch Ausländerinnen wird genannt, dass auch in Deutschland nicht wenige Frauen auf Ausnutzung des Mannes aus sind:

  • In Partnerbörsen wird knallhart nach Aussehen, Status, Beruf und Geld ausgewählt.
  • Manche Frauen suchen sich einen Mann zum Zeugen ihrer Kinder, und lassen sich dann von ihm scheiden. Sie lässt ihn den Unterhalt zahlen, während sie ihr Traumleben mit Kindern und ggf. mit dem nächsten Mann als Traummann lebt.
  • Bei rund 5 % der Scheidungen kommt es zu übelsten Rosenkriegen: Streit um Unterhalt, Frau verweigert dem Vater Kontakt zum Kind, Frau macht sogar falsche Vorwürfen gegen den Mann wegen ehelicher Gewalt und Kindesmissbrauch.

Die Vermutung liegt nahe, dass insbesondere Frauen mit solchen Warnungen nicht Männer warnen wollen, sondern sich ausländische Konkurrenz von Leibe halten wollen.

„Der Mann ist …“[Bearbeiten]

Man unterstellt einem deutschen Mann asozial, krank und minderwertig zu sein.

„… vorwiegend an Sex interessiert, betagt und übergewichtig“[Bearbeiten]

Ich habe es schon oft bemerkt, wie hinter dem Rücken von Männern mit Thaifrauen geredet wurde. So nach dem Motto: „der Blödel findet in Deutschland keine und hat sich seine Frau aus dem Katalog bestellt.“ Damit könnte ich persönlich überhaupt nicht umgehen, da ich bei solchen Aktionen wirklich an notgeile, ältliche fette Typen denke.

Die thailändische Soziologin Ruenkaew unterscheidet fünf Typen von deutschen Ehemännern thailändischer Frauen:

  • „Enttäuschte Männer“ mit schlechten Erfahrungen aus Beziehungen mit deutschen Frauen
  • Ältere „Junggesellen“, die aus beruflichen Gründen oder aus Mangel an Kontakt­möglichkeiten noch keine Partnerin gefunden haben
  • „Männer mit Begeisterung für fremde Kulturen“
  • körperlich unattraktive und oft auch übergewichtige Männer
  • Zufallsbekanntschaften

Die meisten Männer hätten mehrere dieser Motive bzw. gehörten zu mehrere dieser Gruppen. Viele Männer hätten eine enge Bindung zur Mutter.

Die die vorrangig an Sex interessierten, älteren und übergewichtigen Männer gibt es also, aber sie machen nur eine Teilmenge dieser Männer aus. Die Behauptung, alle Männer gehörten dieser Teilgruppe an, stellt eine Unterstellung dar.

Und selbst wenn: Was ist falsch daran, wenn ein Mann eine starke Bindung zu seiner Mutter hat? In anderen Ländern stellt dies den Normalfall dar. Und was gäbe es für ein Geschrei, wenn man vorrangig an Sex interessierten, älteren und übergewichtigen Frauen aus Deutschland oder europäischen Ländern den Spaß mit schwarzen Männern in der Dominikanischen Republik madig machen wollte?

Die meisten Vorurteile und Befürchtungen vor Rassismus sind jedoch unbegründet. (S. unten)

„… unfähig, auf natürlichem Weg eine Partnerin zu finden“[Bearbeiten]

, würde ich das meinen Eltern und anderen Verwandten nicht antun wollen, würde gesellschaftlich absteigen (m.M.n ja auch zu Recht) und außerdem würde ich dann niemals Kinder zeugen/adoptieren wollen, da ich damit rechnen müsste, dass deren Klassen­kameraden das mal rausbekommen und meine Kinder dann unter meinem (vermeintlichen) Unvermögen eine Frau über „normalen“ Wege kennenzulernen leiden müssten.

Angesichts der steigende Zahl von Menschen, die Partner über Singlebörsen, soziale Netzwerke und Diskussionsforen im Internet kennenlernen, wird diese Befürchtung zunehmend absurd.

Außerdem ist die anfängliche Vermittlung nur ein kleiner Teil der Geschichte. Danach folgen gegenseitige Besuche, gegenseitiges Kennenlernen, Reisen, ggf. das Erlernen einer Fremdsprache und Begegnungen mit der Verwandtschaft der Partnerin oder des Partners. Die Berücksichtigung all dieser Tatsachen vermittelt nicht das Bild eines Menschen, der es sich besonders leicht gemacht hat, sondern kann eher mit Lebenserfahrung, Abenteuer und Weltoffenheit in Verbindung gebracht werden.

„… unfähig, mit einer emanzipierten deutschen Frau umzugehen. Hat Angst vor starken Frauen.“[Bearbeiten]

Manchmal trifft man auf Frauen, die einem Mann sowas unterstellen. Hier kann man nachfragen, was eine „emanzipierte Frau“ denn so tut und lässt, und sie wahrscheinlich an verschiedenen Stellen bloßstellen.

  • Sie verlangt, dass der Mann im Haushalt mitarbeitet: Frage sie, ob sie selbst eine Waschmaschine anschließen kann. Sage ihr, dass du keine Frau haben willst, die dir Forderungen stellt, die sie selbst nicht erfüllen kann.
  • Sie findet Wehrpflicht nur für Männer in Ordnung, weil Frauen ja Kinder bekommen müssten: Hat sie selbst Kinder? Wäre sie als Ausgleich mit einer Gebärpflicht einverstanden? Sage ihr, dass du keine Frau haben willst, die es befürwortet, dass dein Sohn ein Jahr Zwangsdienst leisten muss, während deine Tochter früher mit der Berufsausbildung beginnen kann.
  • Sie findet Frauenquoten hier und dort gut: Frag sie, warum es keine Frauenquote für Bergarbeiter und Müllmänner gibt! Sage ihr, dass du eine Frau haben willst, die deinen Sohn genauso fördert, schützt und ernst nimmt wie deine Tochter.
  • Sie findet, dass „die“ Männer die Macht haben: Frage sie, welche Macht du hast, die du ihr abgeben könntest, denn du bist genauso machtlos wie die meisten Männer und Frauen auch.
  • Sie findet, dass „die“ Männer für alles Unglück der Welt verantwortlich sind: Frage sie, warum diese Männer alle Frauen haben? Sage ihr, dass du keine Frau haben willst, die dich und deinen Sohn in Sippenhaft nimmt für die Missetaten einiger deiner Geschlechts­genossen.

Wenn sie keine Einsicht zeigt, dann sage ihr, dass du:

  • eine Frau haben willst, die loyal zu dir und deiner (bzw. eurer) Familie ist.
  • keine Frau haben willst, die ständig Streit sucht.
  • keine Frau haben willst, die dümmlich-redselig ist.

Hinter Begriffen wie „emanzipiert“ und „stark“ verstecken sich in Wirklichkeit psychische Gewalt, Streitsucht, Ungerechtigkeit und mangelnde Solidarität und Hilfsbereitschaft zu Freunden und Angehörigen. Solche Frauen sind wahrscheinlich nicht so häufig, lenken aber auf sehr aggressive Weise die Aufmerksamkeit auf ihre Person. Vermutlich suchen sie selbst Männer, die unfähig sind, sich gegen ihre Angriffe zur Wehr zu setzen und die als Objekt des Frustabbaus und der Machtausübung fungieren sollen.

Männer, die nicht so wortgewandt und kundig sind, um sich solcher verbaler Gewalt zu stellen, haben verständlicherweise Angst vor solchen Frauen. Aber vernünftige Männer, egal ob stark oder nicht, haben keine Lust, ihr Leben mit einer streitsüchtigen Frau im Haus zu verschwenden.

„Der Mann will doch nur …“[Bearbeiten]

[Sex]Puppen, Prostituierte und die Vorstellung von „gekauften Frauen“ (in der Realität kann das u.U. nochmal ganz anders ablaufen…) haben eins gemeinsam:

sie können nicht oder nur sehr schlecht „Nein!“ sagen. Da muss man(n) keine Zurückweisung und kein Verlassenwerden befürchten, muss nicht Rücksicht nehmen auf die Bedürfnisse eines anderen. Da gibt's nur das eigene Ego – (fast) totale Kontrolle. Das klingt für mich nach Allmachtsphantasien. Herrschaft statt Partnerschaft.

Ist anscheinend für viele reizvoll. :roll:

Einem Mann, der über eine Vermittlungsagentur eine Frau sucht, wird unterstellt, er wolle:

  • eine Sexsklavin
  • allmächtig sein und sucht eine gehorsame Frau
  • sein Überlegenheitsgefühl an ihr ausleben

Die sind bodenlose Unterstellungen und Beleidigungen.

Und nochwas: Auch Prostituierte und ausländische Frauen können „Nein“ sagen.

Selbst wenn die meisten Männer so mies sein sollten, ist das allein kein Argument für einen normalen Mann, diesen Weg der Partnersuche nicht zu gehen.

Die Vermutung liegt nahe, dass insbesondere Frauen damit nicht Männer warnen wollen, sondern selbst allmächtig sein wollen, einen gehorsamen Mann suchen und ihre Überlegenheit an ihm ausleben.

„Der Mann nutzt Notlage der Frau aus“[Bearbeiten]

Im Grunde ist das ein Geschäft, bei dem die Notlage anderer Menschen gnadenlos ausgenutzt wird. Und damit meine ich nicht nur die Situation der Frau. Ich glaube, dass eine solche Beziehung zu 99 % auf finanziellen Anreizen beruht.

Hier wird unterstellt, dass:

  • die ausländische Frau grundsätzlich arm oder in einer anderen Notlage sei und
  • die Frau deswegen einen reichen Mann heiraten müsse.

Beides kann man hinterfragen. (S. oben: „Die Frau ist …“)

Beide, der Mann und die Frau, streben eine Verbesserung ihres Lebens an:

  • die Frau sucht einen Ausweg aus der Misere und eine liebenswürdigen Mann und bietet sich selbst an.
  • der Mann sucht einen Ausweg aus der unfreiwilligen Partnerlosigkeit und eine liebenswürdigen Frau und bietet sich selbst und seinen Status an.

Es ist idealerweise eine Win-Win-Situation. Wer dabei mehr gewinnt, ist egal. Hauptsache, beide sind mit der Veränderung einverstanden. Es gibt aus dieser Sicht keinen Grund, die beiderseitigen Vorteile nicht zu nutzen.

Der Vorwurf der Ausnutzung ist aus mehreren Gründen verlogen:

  • Es ist nicht die Schuld des deutschen Mannes, wenn seine zukünftige Frau in Armut lebt oder schwere gesellschaftliche Probleme hat. Soll er deswegen auf einen beidseitigen Vorteil verzichten und stattdessen lieber regelmäßig für „Brot für die Welt“ spenden?
  • Menschen in Drittweltländern sind arm, auch weil in Industrieländern bewusst Waren aus armen Ländern importiert werden, die unter menschen­unwürdigen Umständen hergestellt wurden. Wo sind hier die Menschenmassen, die sich dagegen engagieren?
  • Die Familie der Frau profitiert oft durch eine „stille Entwicklungshilfe“, d.h. der Mann überweist ihrer Familie rund 100 EUR pro Monat. Diese Finanz­transfer­leistungen bilden neben der offiziellen Entwicklungshilfe eine wichtige Einnahmequelle von Entwicklungsländer.
  • Ausnutzung von Abhängigkeiten und Notlagen ist auch in Deutschland gang und gäbe: Nutzt ein Arbeitgeber nicht auch die Notlage von Arbeitnehmern aus? Und nutzt eine Firma nicht die Notlage von Verbrauchern aus, denn Verbraucher sind ja auf die Produkte der Industrie angewiesen und können selbst nichts herstellen. Hohe Preise, hohe Managergehälter und gleichzeitig Löhne, die nicht einmal ein Leben oberhalb der Armutsgrenze ermöglichen, sprechen nicht gerade für eine ausgewogene Win-Win-Situation. Hier spricht merkwürdigerweise niemand von Ausnutzung, obwohl sie allgegenwärtig ist. Das ist völlig legitime „Gewinn­maximierung“ und Bestandteil der hier herrschenden Ideologie.

Dass sowohl manche Männer als auch manche Frauen Hintergedanken haben und die Ausnutzung ihres Partners beabsichtigen, ist inakzeptabel aber angesichts der Situation unvermeidlich. Wer selbst mit ehrlichen Absichten (d.h. auf beiderseitigen Vorteil) auf Partnersuche geht, braucht sich diesen Vorwurf nicht gefallen zu lassen. Im Gegenteil, er begibt sich in Gefahr, selbst ausgenutzt zu werden.

Mehr Kosten[Bearbeiten]

Der Mann hat mehr Kosten mit einer ausländischen Partnerin als mit einer Deutschen:

  • Reisekosten
  • Vermittlungsgebühren
  • Behördengänge und Übersetzungen für Heirat
  • Sie hat keine Arbeit in Deutschland

Die Frau hat ebenfalls mehr Kosten zu tragen und verzichtet auf ihre Heimat, Kontakte zu Freunden und Familie und wird eine harte Zeit der Umstellung in einem fremden Land erleben.

Beide Beteiligte sind sich dieser Nachteile bewusst und nehmen sie in Kauf, um die langfristigen Vorteile zu genießen. Die Alternative wäre, auf die Vorteile der Ehe zu verzichten. Es ist ihre freie Entscheidung im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten.

Zweckbeziehung oder Liebe[Bearbeiten]

Wie läuft so ein Geschäft denn ab? Mann sucht sich die eine oder andere Frau aus einem Katalog aus,führt das eine oder andere Gespräch mit ihnen, und trifft dann eine Entscheidung? So,und damit soll man dann seine Einsamkeit entrinnen? Ich bin ja der Meinung das man seine Partnerin erstmal genauer kennenlernen sollte.Mal ganz abgesehen von Sprachproblemen,ist die Gefahr doch wohl recht hoch das man sich einfach nix zu erzählen hat.

Vielen Leuten denken anscheinend, dass die Partnervermittlung wie folgt abliefe:

  • Mann bekommt Katalog.
  • Mann sucht sich eine Frau aus oder die Agentur stellt ihm eine Frau vor.
  • Agentur arrangiert das Treffen.
  • Vielleicht kann er die Frau „ausprobieren“.
  • Mann entscheidet, ob er die angebotene Frau will oder nicht.
  • Wenn ja, dann heiraten sie.

Weitere Vorstellungen sind:

  • Liebe kaufen: Männer kaufen sich eine Frau und erwarten, dass sie von ihr geliebt werden.
  • Zweckbeziehung: Die Frauen lieben ihre Männer nicht, sondern heiraten, um ihre eigene materielle Versorgung sicherzustellen.
  • Kein Kennenlernen: Heirat sofort nach erstem Treffen ohne oder mit nur oberflächlichem Kennenlernen.
ich will, dass sich eine frau aus freien stücken auf mich einlässt.

ich will, dass sie von mir als mensch fasziniert ist.

ich will, dass sie sie sich im idealfall über beide ohren in mich verliebt.

MABs wollen meist Liebe und fürchten, eine reine Zweckbeziehung zu bekommen.

Tatsache ist:

  • Manche Partnervermittlungen verkaufen Adressen an Männer. Der Mann zahlt nach Anzahl der Adressen und nicht nach Erfolg der Partnersuche insgesamt.
  • Der Mann (und die Frau ebenso) können entscheiden, ob sie Partner mit oder ohne gemeinsame Sprache treffen wollen.
  • Der Mann und die kontaktieren Frauen entscheiden, ob sie an einander Interesse haben, und ob und wann und wo sie sich treffen wollen.
  • Die Treffen können privat oder mit Hilfe der Partnervermittlung arrangiert werden.
  • Den Beteiligten steht es (im Rahmen der strikten Visumsbestimmungen Deutschlands) frei, sich in Deutschland, in ihrem Heimatland oder einem dritten Land zu treffen und weiter kennen zu lernen.
  • Die Beteiligten entscheiden selbst, ob sie ohne Kennenlernen heiraten wollen, mit Kennenlernen oder überhaupt nicht. (Sofort heiraten geht sowieso nicht, weil der Papierkram mehrere Monate benötigt.)
  • Sie können entscheiden, ob sie aus Liebe heiraten wollen, aus Freundschaft mit der Hoffnung, dass im Laufe der Zeit Liebe entsteht, oder eine reine Zweckbeziehung führen wollen.

Die Frau entscheidet überall mit!!!

Der Weg der Partnersuche legt also nicht fest, dass mann eine reine Zweckbeziehung ohne Liebe bekommt.

Verständigungsprobleme[Bearbeiten]

… für das größte Problem halte ich die Kommunikationsschwierigkeiten. Was will ich mit ner Frau mit der ich nicht vernünftig sprechen kann. Bis jemand die Sprache gelernt hat, das kann Jahre dauern, um dann festzustellen man versteht sich nicht.

Dieser Einwand trifft oft zu: Wegen Verständigungsprobleme aufgrund unterschiedlicher Sprachen, ist ein gegenseitiges Kennenlernen nur eingeschränkt möglich. Die Frau spricht meist kein Deutsch und manchmal auch kein Englisch. Der Mann spricht meist nicht ihre Muttersprache und manchmal auch nicht einmal Englisch.

Auch ohne gemeinsame Sprachkenntnisse werden sexuelle Beziehungen geknüpft. Denn in der Beziehungsanbahnung kommt Sex (entgegen der Annahme von vielen ABs) zeitlich vor Freundschaft und für die Initiierung von Sex braucht man nur minimale Sprachkenntisse. Auch Ehen entstehen manchmal ohne gemeinsame Sprachkenntisse und scheinen sogar zu funktionieren. Für langfristige Pläne sollte man doch besser eine gemeinsame Sprache haben, um einander persönlich kennenzulernen.

Es liegt aber an den Beteiligten selbst, zumindest Englisch zu lernen, um für die Kommunikation mit einem potentiellen Partner vorbereitet zu sein. Ein Mann, der eine ausländische Partnerin haben möchte, kann und sollte sich auf ein Land konzentieren, die Landessprache lernen, Land und Leute kennenlernen und seine zukünftige Frau persönlich kennenlernen, bevor er sie heiratet.

Kulturell bedingte Unterschiede[Bearbeiten]

Manche Menschen befürchten, dass sie mit einem Ehepartner aus einem anderen Land wegen inkompatibler Lebenseinstellungen und aufgrund der fremdkulturellen Prägung des Partners nicht zusammenpassen würden.

Das ist ein großer Irrtum, denn es wird nicht berücksichtigt, dass es sogar im eigenen Land viele miteinander völlig inkompatible Subkulturen gibt: Handwerker und Akademiker, Kommunisten und Konsumisten, Models und Modepüppchen, Politiker und Prolls, Lehrer, Psychologen, Ärzte, Arbeiter und Manager, … Oft bleiben die Mitglieder unter sich. Bekanntlich wird meist in der gleichen sozialen Schicht geheiratet. (Nur bei muslimischen Zuwanderern in Deutschland spricht man von einer „Parallelgesellschaft“.) In jeder dieser Subkulturen gibt es typische Verhaltensweisen und kommunale Plausibilitäten, die als unhinterfragte Fakten gelten. Die Unterschiede zwischen diesen Subkulturen mögen im besten Fall zum Schmunzeln anregen, schlimmstenfalls liefern sie Bürgerkriegspotential. Sie sind auf jeden Fall größer, als zu den „richtigen“ Leuten aus einem völlig anderen Kulturkreis.

Die Inkompatibilität zwischen verschiedenen Subkulturen im eigenen Land spiegelt sich auf dem Partnermarkt wider. Dort gilt nämlich: 98 % Ablehnungsquote sind normal und damit kommen die meisten Menschen irgendwie klar. (S. Beliebtheit und Chancen auf dem Partnermarkt) Trotz angeblich gleicher Kultur ist die Zahl passender Menschen also erstaunlich gering. Dazu kommen noch hohe Ansprüche an Selbstdarstellung und allgemein mangelnde Bereitschaft, neue Leute kennen zu lernen.

Im Ausland macht man paradoxe Erfahrungen: Man trifft Landsleute, kann mit ihnen aber überhaupt nichts anfangen, obwohl man doch der gleichen „Kultur“ entstammt. Oder man trifft sogar auf „geschlossene Gesellschaft“. (Nicht umsonst gibt es eine Reisendenweisheit, man solle sich im Ausland von seinen Landsleuten fernhalten.) Andererseits trifft man sich mit einem Dutzend Menschen und versteht sich bestens und stellt dann zu allgemeiner Überraschung fest, dass das Dutzend Menschen aus einem Dutzend verschiedener Länder stammt.

Offensichtlich ist also die Herkunft aus dem gleichen Land nicht ausschlaggebend für Kompatibilität. Stattdessen sind Kommunikationsmuster, Offenheit und Gesprächsbereitschaft und natürlich gemeinsame Sprachkenntnisse wichtig, insbesondere für binationale Beziehungen. Und dann lassen sich auch Missverständnisse und unterschiedliche Wertvorstellungen ausgleichen und ein gemeinsamer Konsens (wieder)finden. Menschen mit diesen Eigenschaften reichern sich z.B. in Bekanntenkreisen an, wo Ausländer auftauchen und ausländische Freunde und Partner gesucht werden.

Fazit: Im richtigen Freundeskreis mit Ausländern hat man weitaus bessere Erfolgschancen auf das Eingehen einer Partnerschaften als mit irgendwelchen Personen aus dem eigenen Land.

Manche landestypischen Eigenheiten sind allerdings ernste Hindernisse:

  • Religiös bedingte Forderungen, z.B. dass der Ehemann sich beschneiden lassen und zur Religion der Ehefrau konvertieren muss. (Hier müsste sich eine Frau ggf. zwischen dem Mann und ihrer Familie entscheiden.)
  • In Afrika und der Karibik verschieben manche Leute alles, was nicht dringend ist, auf später. Langfristige Investitionen in die Zukunft (materiell und immateriell) werden nicht getätigt. Es zählt nur das Hier und Jetzt. Diese „Sklavenmentalität“ ist ein Erbe des Kolonialismus und wird Menschen das Einleben in Länder erschweren, wo alle Lebenslagen juristisch geregelt sind, und sei es nur das Treppeputzen vor dem Wochenende.

Manchmal sind kulturelle Unterschiede auch wünschenswert. Mit etwas Distanz zum eigenen Land und Kenntnis des Landes der Frau kommen auch Vorteile anderer Länder zum Vorschein. Als binationales Paar kann man sich das Beste von beiden aussuchen. Einige Beispiele:

  • In Deutschland herrscht eine Ideologie des Individualismus und der Entfaltung der Persönlichkeit. Wenn ein Mensch in Schwierigkeiten gerät, entpuppt sich dies aber oft als eine Sieh-doch-selbst-zu-wie-du-klarkommst-Einstellung. In vielen anderen Ländern gibt es einen festen Zusammenhalt und Unterstützung durch die Familie.
  • Manche Deutsche, die sich eher als zurückhaltend beschreiben, berichten, dass sie mit der südostasiatischen Mentalität besser klarkommen als mit der deutschen.

Insgesamt hängt die Passung mehr von persönlichen Eigenschaften ab und ist bei der Partnersuche im Ausland genauso wahrscheinlich oder unwahrscheinlich wie zwischen Landsleuten auch.

Vorurteile gegen binationale Paare und Rassismus[Bearbeiten]

Drittens macht es auch keinen guten Eindruck. Ich meine, seht euch doch mal um. Endvierziger oder älter mit dunkelhäutiger, zierlicher Asiatin an seiner Seite. Ganz klar, da mußte jemand etwas Exotisches und gleichzeitig Devot-Gehorsames für zu Hause haben (Putzfrauflatrate im Preis inbegriffen) und hat sich eine Thai gekauft.

Manche deutschen Männer haben Angst, von ihrer Umwelt für einen Versager gehalten zu werden. Man denkt dabei oft an den schmierigen älteren Mann auf der Straße mit der jungen, attraktiven Thaifrau im Arm.

Ich habe hier (Großstadt, Westdeutschland) noch nie „mitleidige Blicke und offen vorgetragener Spott“ erlebt. Das Extremste war, dass Leute mich gefragt haben, woher sie kommt und auf Thailand getippt haben. Sie hatten die Vorurteile im Kopf aber, dass ich die Sprache meiner Freundin spreche und nicht prollig aussehe, passte nicht dazu. Die Leute waren nur neugierig aber nicht voller Verachtung.

Die Erfahrungen von Ausländerinnen und ihren deutschen Männern sehen anders aus:

  • Wenn man nicht gerade in der tiefsten Provinz oder einer No-Go-Area lebt, wo Männer mit kahlgeschorenem Kopf herumlaufen, werden der Mann und seine Partnerin fast nie angepöbelt. (Auch wenn sie äußerlich als Ausländerin erkennbar ist.) Wenn man in der tiefsten Provinz lebt, sollte man vielleicht auch aus anderen Gründen wegziehen.
  • In der Öffentlichkeit werden Ausländerinnen ohne Deutschkenntnisse von Verkäuferinnen manchmal unfreundlich behandelt. Das mag sowohl an mangelnder Dienstleistungsmentalität, allgemeinem Frust und nur gelegentlich an Ausländerhass liegen. Das legt sich mit zunehmenden Deutschkenntnissen und die Frau gewöhnt sich an den manchmal unfreundlichen Tonfall bestimmter Mitmenschen in Deutschland.
  • Wenn ein Mann gute Freunde hat, werden sie eine ausländische Frau als seine Partnerin vorbehaltlos akzeptieren. Wenn nicht, dann sind es sowieso keine guten Freunde und es wäre angebracht, sich von ihnen zu trennen.

Rassismus ist also im Alltag überhaupt kein Problem, wenn man sich in einem gedeihlichen sozialen Umfeld befindet.

Es gibt weitere Möglichkeiten, diesem Vorurteil entgegenzuwirken.

  • Äußere Erscheinung: Wenn der Mann selbst gepflegt erscheint, wird er nicht für einen „schmierigen älteren Mann“ gehalten. (Wie wirkt denn ein „seriös“ aussehender 60-jähriger Geschäftsmann mit Anzug und Krawatte mit einer attraktiven Thaifrau im Arm?)
  • Bekanntenkreis, „social proof“: Wenn der Mann einen „vorzeigbaren“ und integren Bekanntenkreis hat, entspricht er nicht dem Bild des ungebildeten, deutschen Versagers.
  • Sprachkenntnisse: Wenn der Mann die Muttersprache seiner Partnerin beherrscht, entspricht er nicht dem Bild des ungebildeten, deutschen Versagers. Wenn die Frau gut Deutsch spricht, dann vermittelt sie auch nicht das Bild der submissiven, gekauften Auslandsbraut.

Dank der feministisch geprägten Massenmedien kennen natürlich fast alle Deutschen diese Vorurteile. Aber nicht alle vertreten diesen Nonsens selbst! Wenn sie ein Paar der Konstellation deutscher Mann und (ost)asiatische Frau sehen, dann kommt ihnen reflexartig die Assoziation „Deutscher Verlierer“ in den Sinn, aber sie stellen auch fest, dass das Paar der stereotypen Vorstellung nicht entspricht. Sie sind allenfalls neugierig und fragen nach. Das Gegenteil ist auch möglich: Der Mann mit einer jungen und attraktiven asiatischen Partnerin wird von Männern mit zickigen unattraktiven (einheimischen) Ehefrauen beneidet.

Falls man mit solchen Vorurteilen konfrontiert wird:

  • Sind die Männer mit den größten Vorurteilen selbst unfreiwillig Single und versuchen sich durch solche feministischen Einstellungen bei deutschen Frauen anzubiedern? Dann meist erfolglos. Finger in die Wunde stecken und nachbohren!
  • Haben die Frauen mit den größten Vorurteilen selbst ständig wechselnde Partner, mit denen sie aber nie zufrieden sind? Verdacht äußern, dass die Frau zickig und streitsüchtig ist. Wenn die Frau auch noch unattraktiv ist, dann hat man eine Option mehr, Öl ins Feuer zu gießen.

MABs sind aufgrund ihrer häufigen erfahrenen Ablehnung unnötig vorsichtig, wie sie auf ihre Umwelt wirken, und vertun Chancen auf eine Partnerschaft.

Die Bedenkenträger[Bearbeiten]

Ich habe folgenden Eindruck über die Verbreitung von Bedenken und Vorurteilen gegen die Partnersuche im Ausland:

  • Feministinnen versuchen dem Mann pauschal böse Absichten zu unterstellen und die ausländische Frau als ewiges Opfer darzustellen. Möglicherweise sind sie so aggressiv, weil der Anblick einer attraktiven ausländischen Frau neben einem deutschen Mann ihnen vor Augen führt, wie unattraktiv sie selbst sind.
  • Massenmedien nehmen sehr oft kritiklos solch männer­verachtenden Thesen auf und verbreiten sie, teils als sachlich wirkende Beiträge für gebildete Zuschauer, teils als Pseudodokumentationen und stupide Fernsehserien zur Belustigung der Unterschicht.
  • Manche Männer (auch als „lila Pudel“ bezeichnet) nehmen ebenfalls diese Thesen bereitwillig auf. Sie glauben daran, denken, sie würden „Frauen verstehen“, und erwarten vermutlich im Gegenzug Sympathie und Verständnis von Frauen.
  • Die Allgemeinheit nimmt das Thema „Partnersuche im Ausland“ aus den Medien zur Kenntnis, vertritt aber mangels eines persönlichen Bezugs keine der dargebotenen Ansichten mit besonderem Nachdruck oder gar Fanatismus.

MABs scheinen davon polarisiert zu werden, weil sie fast existentiell betroffen sind:

  • Viele MABs lehnen Partnersuche im Ausland grundsätzlich ab. Sie vertreten viele der hier genannten Bedenken. Sie sind aufnahmebereit für „Handlungs­anleitungen“ und Wertvorstellungen, weil sie lange beim anderen Geschlecht erfolglos waren. Gleichzeitig haben sie mangels Erfahrung im richtigen Leben keine Möglichkeit, die verzerrte Darstellung aus den Medien zu korrigieren.
  • Einige MABs lehnen Partnersuche im Ausland ab, weil sie Vorurteile von ihrer Umwelt befürchten, auch wenn sie diese nicht unbedingt selbst vertreten. Sie vertun damit ihre Chancen.
  • Einige MABs befürworten Partnersuche im Ausland vehement, weil sie aktiv neue Wege ausprobieren wollen oder sogar schon erfolg­versprechende Erfahrungen gemacht haben.

Zusammenfassung[Bearbeiten]

Die vorgebrachten Bedenken reichen von ernstzunehmenden Einwänden hin zu haarsträubenden Vorurteilen. Die ernstzunehmenden Einwände sind:

  • Gefahr der Ausnutzung durch die Frau
  • Zweckbeziehung statt Liebe
  • Verständigungsschwierigkeiten
  • durch unterschiedliche kultureller Prägungen entstandene Streitigkeiten
  • Vorurteile von Seiten Dritter

Sie sind nicht zwangsläufig und können von den Beteiligten beseitigt werden.

Die folgenden Nachteile werden von den Partnersuchenden in Kauf genommen:

  • Vorübergehende Abhängigkeit
  • Kostenaufwand
  • Erhöhtes Risiko

Insgesamt scheinen viele Teilnehmer in AB-Foren diese Vorurteile gegenüber der Partnersuche im Ausland zu haben oder die Befürchtung zu haben, Opfer solcher Vorurteile zu werden, wenn sie selbst eine ausländische Partnerin hätten. Sie vertun damit Chancen auf eine erfüllende Liebesbeziehung.

Außerhalb der Forengemeinde sind diese Vorurteile hauptsächlich in den in Bezug auf diese Thematik einseitig eingestellten Massenmedien und bei „frauen­freundlichen“ Personen zu finden.

Quelle[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]


Diese Seite ist übernimmt Text von Absolute Beginner Wiki. Das übernommene Material wurde verändert. Der Text ist unter Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen (CC BY-SA 4.0) lizenziert. Den Original-Text der Absolute Beginner Wiki-Autoren finden Sie hier.